Spirituelle Meisterinnen, Meister und Gurus: Amma und Mutter Meera

Mit den Spirituellen Meisterinnen Amma und Mutter Meera möchte ich euch zwei herkömmliche Gurus/Avatare des weiblichen Spirituellen Systems vorstellen.

Guru Sri Mata Amritanandamayi Devi, auch Amma (Mutter) genannt

Spiritueller Weg, Spirituelle Meister, Gurus, Erleuchtung -12
Guru Amma

Amma[1] (Nr. 27 auf der Watkins´-Liste 2017) wurde 1953 in sehr armen Verhältnissen in Indien geboren. Schon als Kind empfand sie tiefes Mitgefühl und Liebe für die Menschen. Inzwischen ist sie für ihre selbstlose Liebe und ihr Mitgefühl auf der ganzen Welt bekannt. Sie ist die Leiterin von „Embracing the World“, einem multinationalen Kollektiv gemeinnütziger Organisationen, welches sich dem Ziel widmet, den Armen und Bedürftigen Nahrung, Kleidung und Obdach bereitzustellen. Außerdem ist Amma auch die Kanzlerin der Amrita University, die 2016 zu Indiens erstem UNESCO Lehrstuhl zu Geschlechtergleichstellung und Frauenförderung gemacht wurde.

Amma reist regelmäßig durch die ganze Welt, um kostenlose öffentliche Veranstaltungen durchzuführen. Diese schließt sie jedes Mal damit ab, dass sie jeden einzelnen Menschen umarmt, der an der Veranstaltung teilnimmt.

Obwohl Amma weithin als Indiens führende spirituelle Persönlichkeit und als eine der richtungsweisenden Kräfte des Hinduismus angesehen wird, sagt sie, dass ihre Religion die Liebe ist. Sie sieht niemanden als getrennt von ihr selbst. Ein ständiger Strom von Liebe fließt von ihr zur gesamten Schöpfung. Dies sei ihre angeborene Natur.

Amma erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, beispielsweise den „Gandhi-King-Preis“ für Gewaltlosigkeit und den „James Parks Morton Interfaith Award“. Sie wurde zur Repräsentantin des hinduistischen Glaubens ernannt sowie als herausragende spirituelle Führungspersönlichkeit und für ihr humanitäres Werk geehrt.

Ich möchte an Amma hervorheben, wie sehr sie durch ihren Einsatz für Frauen/Weiblichkeit das neue Zeitalter unterstützt. Dazu möchte ich zwei besonders wertvolle Zitate[2] von ihr wiedergeben:

„Das Erwachen und selbstbewusste Auftreten der Frauen ist eines der dringendsten Bedürfnisse unserer Zeit. Dies gilt für alle Frauen – nicht nur für jene in den Entwicklungsländern. Frauen in Ländern, in denen der Materialismus vorherrscht, sollten zur Spiritualität erwachen, und Frauen in Ländern, in denen sie gezwungen werden, in den engen Wänden der Tradition zu bleiben, sollten zu modernem Denken erwachen.“

„Alle Kräfte, die Frauen dafür benötigen – Liebe, Mitgefühl und Geduld – sind ihnen angeboren, da sie das eigentliche Wesen der in ihnen wohnenden Mütterlichkeit sind. Frauen brauchen nur zu dieser mütterlichen Macht erwachen.“

Amma beschreibt und lebt in vollständigster Ausprägung und in sehr positiver Form das weibliche Spirituelle System. Dementsprechend anerkannt wird sie berechtigterweise dafür. Zugleich ist sie aber kein Vorbild und Ideal für eigene persönliche Entwicklung.

Amma´s gerne gestellte Frage lautet: „Wenn es das Karma von jemandem ist zu leiden, ist es dann nicht unsere Pflicht seine Schmerzen und sein Leid zu lindern?“ ‒ Nein, ist es nicht. Amma unterscheidet nicht die Bewusstseinsebenen, die von göttlicher Allverbundenheit über individuelle göttlich-irdische Verbindung bis zu irdischer Abgrenzung reichen. Liebe und Mitgefühl können bedeuten, anderen irdisch konkret im Alltag zu helfen, sie können aber ebenso gut auch erfordern, der anderen Person ihre Entwicklungsaufgabe zu lassen. Mehr dazu erkläre ich in „Der vollständige spirituelle Weg“ als Antwort auf die Frage V-1.

Bei Amma fließt die universelle Liebe unter emotionaler Beteiligung ihrer mütterlichen inneren Frau (siehe auch Persönlichkeitstest) zu anderen. Damit entspricht der Aufbau ihres Bewusstseins in etwa dem von Eckhart Tolle. Meine Bewusstseins-Grafik zu Eckhart Tolle trifft grundsätzlich auch auf Amma zu. Amma blieb nur von vorneherein mit ihrem göttlichen Bewusstsein verbunden, sodass sie keine Erleuchtung erfuhr. Außerdem ist sie intensiver als Eckhart Tolle mit ihrer inneren Frau identifiziert, sodass sie besonders emotional und liebevoll wirkt.

Zugleich verfügt Amma über kaum Inneren-Mann-Anteil und hat eine so ausgeprägte Schuldgefühle-Blockade, dass ihre universelle Liebe zu anderen, aber nicht zu ihr selber fließt. So zählt sie auf, dass ihre Liebe zu „… allen Menschen, Tieren und Pflanzen, Felsen und Flüssen …“ fließt sowie „… sich auf die ganze Natur und alle Lebewesen erstreckt. …“ – nur sich selber erwähnt sie nicht. Ebenso selbstlos lebt sie ihr gesamtes Leben. Allerdings macht die jahrzehntelange Vertraute von Amma, Gail Tredwell, in ihrem Buch „Holy Hell“ (Heilige Hölle) Amma schwerwiegende Vorwürfe hinsichtlich negativen Verhaltens außerhalb der Öffentlichkeit.

Diese häufig als spirituelles Ideal gepriesene Selbstlosigkeit ist nichts weiter als eine, bei Amma besonders stark ausgeprägte, Unausgeglichenheit im Bewusstsein, die auf der Schuldgefühle-Blockade beruht. Amma müsste ihre Schuldgefühle-Blockade auflösen, um auch für sich selber die universelle Liebe annehmen zu können. Dann würde sie die universelle Liebe nicht nur an andere weitergeben, sondern auch zum Vorbild für spirituelle Persönlichkeitsentwicklung werden. Ihre mütterliche Liebe für andere würde zu einer auch sie selber ganz und gar ausfüllenden vollständigen Liebeserfülltheit werden. Dadurch würde sie dann außerdem weniger allgemein, sondern gezielter ihre Seelenaufgabe leben.

Zusammengefasst unterstützt Amma das neue Zeitalter durch ihre Heilung des Weiblichen und ihre gleichermaßen Akzeptanz des Weiblichen und Männlichen, geht aber in ihrem Bewusstsein und damit auch in ihrer Liebesausstrahlung sowie gesamtgesellschaftlich nicht bis zur göttlich-irdischen Verbindung. Da insbesondere (innere) Frauen mit Schuldgefühlen zu tun haben und genau diese ein besseres Leben verhindern, wäre es für Amma unverzichtbar, das Auflösen von Schuldgefühlen zum Schwerpunkt zu machen.

Kamala Reddy als Avatar Mutter Meera

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Avatara Mutter Meera

Mutter Meera[3] wurde 1960 in Südindien geboren und lebt heute in Deutschland. Sie gilt weithin als eine Verkörperung der Göttlichen Mutter auf Erden. Ihre Anhängerinnen und Anhänger bezeichnen sie als Avatara. [Anmerkung: Avatar bedeutet „in irdische Sphären herabgestiegene Gottheit“. Tatsächlich ist dieser göttliche Aspekt in allen transzendenten Menschen enthalten. Lediglich die Ausgangssituation der Menschen ist unterschiedlich, bis sie das vollständige Bewusstsein der Am-Ziel-Erleuchtung erreichen. Avatare sind daher spirituell nicht grundsätzlich weiter entwickelt als „normale“ Menschen, die sich zunächst mit ihrem irdischen Bewusstseinsanteil identifizieren. Avatare identifizieren sich lediglich von vorneherein mit ihrem göttlichen Bewusstseinsanteil und leben die Liebe und das Mitgefühl des weiblichen Spirituellen Systems (siehe weiter unten).]

Über Mutter Meera wird gesagt, dass sie kam, um das Weltbewusstsein für eine höhere Ebene der Evolution zu reinigen und zu transformieren. Damit das geschehen kann, bringt sie das Licht des Höchsten auf die irdische Ebene herunter. Mutter Meera: “Der ganze Grund meiner Arbeit besteht darin, das Paramatman Licht herunter zu bringen und den Menschen zu helfen. Aus diesem Grunde bin ich hier – eure Herzen dem Licht zu öffnen.”

Während ihrer kostenlosen Darshans bereitet Mutter Meera die Menschheit vor, sich dem Licht zu öffnen, um das göttliche Leben und den göttlichen Willen hier auf Erden zu manifestieren. Ihre Darshans finden in Stille statt. Sie berührt die Besucherinnen und Besucher an den Schläfen und schaut ihnen danach in die Augen.

Mutter Meera sieht sich nicht als ein von Schülerinnen und Schülern umgebener Guru, sondern als die eine Mutter, die jederzeit allen zur Verfügung steht, die ihre Hilfe oder ihren Segen brauchen. Ihre Basis sind Mitgefühl und bedingungslose Liebe.

Nachdem ich schon zu Amma (siehe oben) ausführlich Stellung bezogen habe, gibt es nicht mehr viel zu Mutter Meera zu sagen, weil ihr persönlicher Bewusstseinsaufbau identisch mit dem von Amma ist. Lediglich ihr Schwerpunkt ist etwas weniger im Weiblich-Irdischen als bei Amma und dafür durch ihre Betonung des Lichts etwas mehr energetisch und im universellen Ganzen.

Obwohl von Mutter Meera gesagt wird, dass sie das Weltbewusstsein für eine höhere Ebene der Evolution unterstützen will, trägt sie eher wenig aktiv dazu bei. [Anmerkung: Die Göttliche Mutter repräsentiert übrigens nicht, wie von ihr behauptet, den dynamischen Aspekt der Gottheit, sondern den heilenden. Den dynamischen Aspekt repräsentiert das männliche Spirituelle System. Siehe auch „Wie dynamisch ist Erleuchtung?„] Die universelle Liebesenergie fließt weder auch in Mutter Meera selber hinein noch unterstützt Mutter Meera speziell das Weibliche oder tut sonst irgendetwas gezielt für die Verbindung von Göttlich zu irdisch. Das höhere Weltbewusstsein des neuen Zeitalters besteht jedoch in dieser Verbindung von Göttlich zu irdisch.

Wertvoll allerdings ist, dass Mutter Meera die Qualitäten des weiblichen Spirituellen Systems, Liebe und Mitgefühl, so ausgeprägt lebt, dass die Menschen die positive Wirkung dieser Qualitäten erfahren. Das hilft dabei, im Westen weibliches Gottesverständnis zu fördern.

Hier habe ich ein Video über Mutter Meera für euch. Weitere Videos über sie findet ihr auf „Neues Zeitalter TV – der Am-Ziel-Erleuchtung“.

Weibliches Spirituelles System

Das weibliche Spirituelle System ist ein Heilungssystem der Liebesausstrahlung. (Zu der universellen Gesetzmäßigkeit des Heilens siehe auch Borreliose-Heilung.) Die wichtigsten Qualitäten sind die universelle Liebe, Mitgefühl und Geduld. Das weibliche Spirituelle System müssen alle Am-Ziel-Erleuchteten in ihrem Bewusstsein entwickelt haben. Zusätzlich haben manche Seelen gewählt, den dynamischen Aspekt des Göttlichen als männliches Spirituelles System zu verwirklichen.

Alle Spirituellen Meisterinnen, Meister und Gurus der Am-Ziel-Erleuchtung, die sich für den Schwerpunkt der Heilung entschieden haben, sind den Liebesweg gegangen. Im Unterschied zu den herkömmlichen Avataren und Gurus der Heilung haben die Am-Ziel-Erleuchteten die Schuldgefühle-Blockade in ihrem Bewusstsein aufgelöst, sodass die universelle Liebe auch in sie selber hinein und durch sie hindurch zu anderen fließt.

Zu den Spirituellen Meisterinnen der Am-Ziel-Erleuchtung des weiblichen Spirituellen Systems gehören (Stand 2/2018) die Spirituelle Meisterin Andrea, die Spirituelle Meisterin Denise, die Spirituelle Meisterin Imke und die Spirituelle Meisterin Julia. Von diesen bringt die Spirituelle Meisterin Denise eine ganz spezielle Begabung zur Heilung mit.

Die Liebesausstrahlung aller Am-Ziel-Erleuchteten wirkt generell „ansteckend“ auf andere Menschen und bewirkt dadurch allgemeingesellschaftlich den evolutionären Bewusstseinssprung ins neue Zeitalter.

Siehe auch ein neues Verständnis der Seelen und Seelenabsprachen in Berlin

Weiter zu den Weltveränderinnen und Weltveränderern.

Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung (Halbzeit der Evolution): Die geheilte (Spirituelle Psychotherapie) und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung – vollständiger spiritueller Weg

 

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[1] Siehe www.amma.de/amma (Stand 2/2018).
[2] Siehe www.amma.de/4956/die-welt-braucht-das-muetterliche (Stand 2/2018).
[3] Siehe www.mothermeera.com/de/mutter-meera/ und Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Meera (Stand 2/2018).

Hinweis: Die nicht von mir erstellten Bilder der öffentlichen Personen sind Wikipedia entnommen.