Angst ‒ woher kommt sie und was kann man tun?

Die konkreten Ursachen von Angst können sehr vielfältiger Natur sein, doch lassen sich grundsätzliche Arten von Angst unterscheiden: 

Zunächst gibt es die natürliche Angst, welche uns vor Gefahrensituationen beschützt. Dies ist eine besonders wichtige Funktion der Angst.

Scheinbar unnötige Angst ohne ersichtlichen Grund ergibt sich aus der Persönlichkeitsstruktur (Persönlichkeitstest). Diese Angst drückt Verletzungen und/oder traumatische Erfahrungen der inneren Familienmitglieder (beispielsweise des inneren Kindes),  fehlende Kooperation der inneren Familienmitglieder und/oder eine Unausgewogenheit der inneren Familie (zum Beispiel ist der innere Mann unterentwickelt) aus. Hinzu kann ein Sekundärnutzen der Angst kommen, wenn die inneren Ressourcen fehlen, um eigene Bedürfnisse in konstruktiverer Form zu befriedigen.

Diese Angst, welche in Verbindung mit der Persönlichkeitsstruktur steht, erscheint zwar auf den ersten Blick als unnötig, hat tatsächlich aber eine existenzielle Funktion. Sie ist ein sehr wichtiger Hinweis darauf, welche Vorgehensweisen zur Persönlichkeitsentwicklung notwendig sind. Zugleich motiviert sie, sich mit der eigenen inneren Familie zu beschäftigen. Das heißt, diese Form der Angst unterstützt die Menschen auf dem ersten Abschnitt ihres vollständigen spirituellen Weges zur Am-Ziel-Erleuchtung.

Auf diesem ersten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges zur Am-Ziel-Erleuchtung sind bei Angst vor allem psychotherapeutische Methoden geeignet. Die konventionelle Psychotherapie ist eine Verhaltenstherapie. Diese wird in Deutschland regelmäßig von den Krankenkassen finanziert. Weitere Vorgehensweisen je nach Ursache der Angst sind Innere-Kind-Heilung, EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), EFT (Emotional Freedom Techniques), Körperpsychotherapie, Affirmationen und Hypnose (siehe zusätzlich auch die „Methoden spiritueller Weg„).

Eine weitere Art der Angst ist subtiler und wird vor allem von Menschen empfunden, die sich noch am Anfang ihres Seelenzyklus befinden. Die Seelen haben Angst vor dem Irdischen, welches ihnen grob und lieblos begegnet. Diese Erfahrung betrifft zwar alle Seelen, doch nehmen Menschen in späteren Stadien ihres Seelenzyklus diese Form der Angst nicht mehr wahr, weil sie inzwischen selber mit ihren groben, lieblosen Egos identifiziert sind.

Diese Angst, welche sich aus einem Gegeneinander von Seele und Ego als Trennung im Bewusstsein ergibt, betrifft den zweiten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges zur Am-Ziel-Erleuchtung. Sie wird durch die Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise© aufgelöst.

Schließlich gibt es noch die Angst vor dem Unbekannten, die uns immer dann begegnet, wenn wir uns auf Neues einlassen. Dementsprechend fühlen wir sie bei irdischen Herausforderungen ebenso wie bei spirituellen Entwicklungsschritten. Wir kennen sie unter anderem als sogenanntes Lampenfieber. Diese Angst ist eine Aufforderung dazu, nichts Unbedachtes zu tun, sondern vorsichtig vorzugehen. Sie ist also ebenfalls wertvoll für uns.

Zusammengefasst erfüllt Angst zwei besonders wichtige Aufgaben: Sie schützt uns und fördert unsere Entwicklung. Nehmen wir deshalb die Angst als unsere Freundin beziehungsweise unseren Freund an.

Bei Angst unterstütze ich euch gerne mit Spiritueller Psychotherapie auf dem ersten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges, mit der Schuldgefühle-lLl-Praktik© auf dem zweiten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges, mit Gestaltungshinweisen auf dem dritten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges und auf dem gesamten vollständigen spirituellen Weg als beratende Begleitung.

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Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung: Die geheilte und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung