EMDR für Babys im Gespräch

EMDR für BabysEinige Rezensionen zu „EMDR für Babys“ möchte ich gerne in den größeren spirituellen Zusammenhang einordnen.

Diplom-Pädagogin[1]: „… Es ist sehr zu begrüßen, … dass eine anregende Umgebung z.B. durch die Anregung der Sinne Fühlen, Hören und Sehen entsteht. In diesem Buch (die Autorin verwendet den Begriff „Elternschule“) wird erläutert, wie die Methode bei Babys Anwendung findet. … Fazit …, die Mütter bei ihren Säuglingen anwenden können, um Wohlbefinden zu erzeugen, die Wahrnehmung zu fördern und die Bindung von Mutter und Kind zu stärken. …“

Die Diplom-Pädagogin spricht damit zwei besonders wichtige Punkte für die Entwicklung einer gesunden inneren Familie an. Wohlbefinden vermittelt Urvertrauen und eine liebevolle Mutter-Kind-Bindung gehört zu einer guten Kooperation der inneren Familienmitglieder. (Siehe dazu auch meine Spirituelle Psychotherapie auf der Basis der inneren Familie.) Hinzukommend unterstützt „EMDR für Babys“ die Verarbeitung eines möglichen Geburtstraumas. Insofern fördert „EMDR für Babys“ den gesunden Übergang von der Seele zur inneren Familie.

Diplom-Pädagogin[1]: „… In diesem Buch wird eine Klopftechnik vorgestellt, die Mütter bei ihren Säuglingen anwenden können, um Wohlbefinden zu erzeugen, …“

Klopftechnik, Klopfakupressur oder EMDR? Für die Wirkung von „EMDR für Babys“ spielt es sicherlich keine Rolle, ob es als bilaterale Klopfakupressur oder taktiles EMDR bezeichnet wird, zumal dies lediglich die Schwerpunkte sind, die Anwendung aber über beide Bezeichnungen hinausgeht. Ich habe den Buchtitel „EMDR für Babys“ gewählt, weil das Bilaterale der Stimulierung im Vordergrund steht. Die gute Verbindung von rechter und linker Gehirnhälfte ist die Basis für die Verbindung von innerer Frau und innerem Mann und damit von Göttlich zu irdisch.

Tagesmutter [2]: „EMDR für Babys“: schnell, unkompliziert, gut beschrieben und erklärt
„Ich arbeite mit kleinen Kindern und viele bringen schon eine Geschichte mit! Diese Methode Kinder in Ihrer Bewegung und Emotion zu unterstützen und zu stimulieren ist sehr schnell und effektiv! Dieses Handbuch fasst in kurze verständliche Erklärungen die Theorie und Praxis perfekt zusammen! Ich kann damit super arbeiten! Liebe Eltern, traut Euch!“

Anhand von dieser Rezension möchte ich gerne darauf aufmerksam machen, dass die Seelen schon karmische Erfahrungen (Karma) aus früheren Leben (Rückführung) mitbringen. Das heißt, sie sind bereits mit der Geburt durch eine Vergangenheit geprägt, die mehr oder weniger belastet war. Insofern kann es hilfreich sein, wenn “EMDR für Babys“ die Verarbeitung unterstützt.

EMDR-Anwender [3]: „… Grundsätzlich finde ich den Aufbau des Buchs löblich und gelungen. … Am Ende jedes Kapitels werden die gegebenen Instruktionen nochmals in Stichworten zusammengefasst. Wie oft, wie lange und auf welche Arten etwa die bilaterale Stimulation durchgeführt werden sollen. Sehr gut finde ich auch, dass die Autorin immer wieder darauf verweist, bedacht in der Menge der Anwendungen vorzugehen. Und dafür in der richtigen Stimmung sein zu müssen. Was sich von selbst erklärt, da ein Klient (gleich welchen Alters) gerade bei EMDR einen sicheren Rahmen beim Prozess benötigt.

Neben der Behandlung und Prävention in Bezug auf spezifische Schwierigkeiten geht es im Buch auch ganz allgemein um EMDR zur Förderung einer gesunden Entwicklung. Ich verwende EMDR selbst schon seit Jahren und sehe die Anwendung bei Babys nicht als kritisch. Zumal dann nicht, wenn es – wie von der Verfasserin empfohlen – in sehr sparsamer Dosierung angewendet wird. …“

Die richtige Stimmung ist in der Tat besonders wichtig, denn im Umgang mit Babys geht es nie in erster Linie um Technik, sondern immer um die Liebe. Liebesmangel ist das Grundproblem der Menschen und Eltern haben die Möglichkeit, diesen bei ihrem Baby zu mildern. Den Liebesmangel vollständig beseitigen können sie allerdings nicht, denn es ist die persönliche Entwicklungsaufgabe eines jeden Menschen, die universelle Liebe in die eigene irdische Persönlichkeitsstruktur hinein frei fließen zu lassen. Egos können weder aus sich selber heraus lieben noch Liebe vollständig annehmen, sodass es immer – unabhängig von den äußeren Bedingungen – auf den Liebesfluss von Göttlich zu irdisch im eigenen Bewusstsein ankommt.

EMDR-Anwender [3]: „… Was ich wirklich bedenklich finde, ist die vorgeschlagene Geschwindigkeit und das kontinuierliche Praktizieren der bilateralen Stimulation. Die Autorin schlägt vor, hier nach der als richtig erlebten Geschwindigkeit zu forschen. Also durch Beobachtung und Variieren herauszufinden, was passt. Die Geschwindigkeit spielt jedoch eine sehr zentrale Rolle. Schnelle Stimulation provoziert eher das Auftauchen unangenehmer Erinnerungen. Langsames EMDR wirkt eher beruhigend. Ein weiterer, für mich sehr störender Punkt ist das durchgängige Stimulieren mit EMDR. Ein sehr wesentlicher Aspekt von EMDR (bei Erwachsenen) ist, gleichsam in der Gegenwart verankert zu bleiben und sich nicht im Weg nach Innen zu verlieren. Das funktioniert auch durch Pausen zwischen den Sets (Wie die einzelnen Phasen bilateraler Stimulation auch von EMDR-Therapeuten genannt werden). …“

Diese Kritik beruht darauf, dass der Rezensent „EMDR für Babys“ am herkömmlichen EMDR für Erwachsene misst. Doch wenn die Anwendung identisch wäre, bräuchte es keinen speziellen Elternratgeber „EMDR für Babys“.

Das herkömmliche EMDR für Erwachsene hat in der psychotherapeutischen Traumatherapie seinen berechtigten Wert. Dazu wird es mit der Zielsetzung durchgeführt, Traumata aufzulösen. „EMDR für Babys“ und „Spirituelles EMDR“ möchten darüber hinausgehend die Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung fördern. Deswegen zielt „Spirituelles EMDR“ vom Alltagsbewusstsein ausgehend nach innen bis ins göttliche Bewusstsein. Bei Babys hingegen gibt es dieses Alltagsbewusstsein noch gar nicht, sodass eine intuitive Vorgehensweise dem Baby entspricht. (Siehe auch die Methoden für Erwachsene auf dem vollständigen spirituellen Weg und die Bücher „spiritueller Weg“.)

Außerdem möchte ich nochmals betonen, dass es nicht auf technische Vorgaben im Umgang mit einem Baby ankommt, sondern auf Einfühlsamkeit, Intuition und Liebe.

EMDR ist eine wunderbare Methode, um den Menschen in vielfältiger Form zu helfen. So erleichtert „EMDR für Babys“ den Seelen ihre Ankunft auf der Erde und unterstützt frühkindliche Entwicklung, befreit herkömmliches EMDR von traumatischen Belastungen und fördert „Spirituelles EMDR“ den vollständigen spirituellen Weg in die Am-Ziel-Erleuchtung.

Zu dem aktuellen Bewusstseinsniveau der Menschen siehe auch Eckhart Tolle, Sri Chinmoy, Gurus und „Halbzeit der Evolution“ von Ken Wilber.

Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung: Die geheilte und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung

 

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[1] Dipl.-Päd. Petra Steinborn, Rezension vom 17.11.2014, bei socialnet, ISSN 2190-9245.
[2] Tagesmutter Maia, Rezension vom 29.3.2014, bei Amazon.
[3] EMDR-Anwender Klaus Roth, Rezension vom 20.11.2014, bei Amazon.