Forschungsprojekt Bewusstsein: Lässt sich Bewusstsein nachweisen?

 

Zielsetzung

Was Bewusstsein ist ebenso wie der Aufbau des vollständigen transzendenten Bewusstseins ist bekannt:

https://www.am-ziel-erleuchtung.de/bewusstsein-bewusstseinsebenen/

https://www.am-ziel-erleuchtung.de/gurus/

Untersucht werden soll, wie sich die gezielte Bewusstseinsgestaltung auf den irdischen Bewusstseinsanteil, speziell das Gehirn, auswirkt. Die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse können wichtige Aufschlüsse über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns liefern.

 

Überblick über den bisherigen Forschungsstand

Die Bewusstseinsforschung geht in diesem Projekt vom persönlich erfahrenen und in seinem Aufbau erkannten vollständigen transzendenten Bewusstsein aus, sodass es ausreicht, nur einen kurzen Überblick über den bisherigen Forschungsstand zu geben:

Wie kann Geist aus Materie entstehen? Dazu wurden unter anderem Tierversuche zu Schmerzempfinden durchgeführt, die in der Interpretation letztlich offen blieben.[1]

Eine zentrale Aufgabe der Neurowissenschaft ist die Suche nach dem neuronalen Korrelat von Bewusstsein. Das heißt, Forscher/innen wollen herausfinden, wie unser subjektives Erleben aus Gehirnprozessen hervorgeht. Manche Philosophen/innen bezweifeln hingegen, dass das Rätsel Bewusstsein mit seinem subjektiven Charakter bewusster Erlebnisse jemals mit empirisch-naturwissenschaftlichen Mitteln aufgeklärt werden kann; denn diese verzichten ja gerade auf die subjektive Perspektive.[2]

Das EEG erfasst die Summe der winzigen Spannungsschwankungen (von etwa 10 bis 100 Mikrovolt) an der Schädeloberfläche, welche die Nervenzellen der Großhirnrinde bei ihrer Aktivität erzeugen. So kann beispielsweise der Bewusstseinsgrad von nicht ansprechbaren Patienten/innen mit einem „Zap-und-Zip“-Verfahren gemessen werden. Bei diesem wird zuerst ein bestimmter Bereich des Gehirns durch einen elektromagnetischen Impuls stimuliert und dann die neuronale Reaktion per EEG aufgezeichnet. Bewusstheit unterscheidet sich durch eine höhere Komplexität des EEG-Signals von Unbewusstheit.[3]

Hirnbereiche, die beispielsweise für Wachheit, sensorische Verarbeitung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Emotionen zuständig sind, sollen als Teilfunktionen so ineinandergreifen, dass daraus letztlich Bewusstsein entsteht. Dafür soll die Synchronisation der Nervenzellaktivität entscheidend sein. Durch die Synchronisation sollen die Neurone gewissermaßen selektiv einen Kommunikationskanal (vergleichbar mit einer Telefonleitung für Ferngespräche) öffnen, der einen besonders effizienten Informationsaustausch ermöglicht. Nervenzellen aus verschiedenen Hirnbereichen sollen sich in komplexen Netzwerken organisieren und so das Bewusstsein hervorbringen.[4]

Die Menschen sind immer bewusst und unbewusst zugleich und beides wirkt zusammen. Daraus ergibt sich eine neurowissenschaftliche Ansicht, wonach unser Geist laufend Vorhersagen über zukünftige Ereignisse anstellt. Bewusstsein entsteht aus Vorhersagefehlern, d.h. Überraschung. Wenn etwas nicht so läuft wie erwartet, entsteht Bewusstsein. Dabei versucht unser Gehirn, diesen Zustand unter allen Umständen zu vermeiden.[5]

Theoretisch müssten wir zwischen einer Erfahrung auf der einen Seite und unserem Urteil oder unseren Annahmen über diese Erfahrung unterscheiden. Nur in seltenen Fällen gelingt dies.[6]

Erkenntnisse der Embodiment-Forschung legen nahe, dass der gesamte Körper bewusstes Erleben erschafft.[7]

 

Wie nützlich sind diese Ansätze?

Da die Bewusstseinsforschung als dieses Projekt das gesamte transzendente Bewusstsein betrifft, sind die bisherigen Erkenntnisse und Methoden auf ihre Nützlichkeit für diesen erweiterten Umfang hin zu überprüfen.

Tierversuche zum Bewusstsein, die Tieren Schmerzen zufügen oder in sonstiger Form ihr natürliches Leben beeinträchtigen, sind zu beenden. Wenn Tiere zu ihrem Schmerzverhalten in Versuchen gequält werden, nur um ihnen trotz eindeutigem Schmerzempfinden sogar immer noch ihr Bewusstsein abzusprechen, beweist das nur eins, nämlich wie niedrig das Bewusstseinsniveau der Forscher/innen ist. Bewusstsein entsteht nicht aus der Evolution, sondern gestaltet die Evolution. Dieser bisherige Forschungsansatz ist falsch.

Bewusstsein entsteht nicht aus Gehirnprozessen, sondern gestaltet Gehirnprozesse. Der Ansatz, aus Gehirnprozessen heraus nach Bewusstsein zu suchen, führt nicht weiter. Umgekehrt ist aber interessant, zu welchen Gehirnprozessen Bewusstsein führt. Dies untersucht die Bewusstseinsforschung mit diesem Projekt.

Die bisherige Alltagsbewusstheit lässt sich von Unbewusstheit per EEG unterscheiden. Lässt sich die Wahrnehmung des vollständigen transzendenten Bewusstseins von der bisherigen Alltagsbewusstheit ebenfalls per EEG unterscheiden? Dies soll untersucht werden.
Gegen eine Unterscheidbarkeit spricht, dass per EEG von der gesamten höheren Bewusstheit nur die körperliche Auswirkung auf die Nervenzellen gemessen wird, während die höheren Bewusstseinsebenen selber unbeachtet bleiben. Allerdings für eine Unterscheidbarkeit spricht, dass die höheren Bewusstseinsebenen die Gehirnaktivität bis in die konkrete Gehirnnutzung hinein verändert haben können.

Die Vorgehensweise, bei den komplexen Netzwerken der Hirnbereiche anzusetzen, ist hilfreich, wenn man nicht von diesen auf das Bewusstsein zu schließen versucht, sondern umgekehrt untersucht. Welche Vernetzungen werden durch das höhere Bewusstseinsniveau erzeugt? Die eigentliche Vernetzung findet auf den höheren Bewusstseinsebenen statt und ist daher mit den wissenschaftlichen Geräten nicht messbar. Wie wirkt sich jedoch der verstärkte Energiefluss ins Irdische, die aufgelösten Verdrängungen auch im irdischen Bewusstseinsanteil und die Abgrenzung im Irdischen auf das Gehirn aus?

Die neurowissenschaftliche Vorhersagetheorie trifft exakt den Bewusstseinszustand des alten Zeitalters. Der irdische Bewusstseinsanteil verhält sich genauso, wie beschrieben. Wird sich mit diesem identifiziert, wie es bisher der Fall war, „entsteht“ Bewusstsein tatsächlich scheinbar nur in den kurzen Momenten, wenn die Strukturidentifikation durch Überraschung unterbrochen wird. Tatsächlich „entsteht“ Bewusstsein jedoch nicht in diesen Momenten, sondern kann lediglich in diesen Augenblicken vorübergehend wahrgenommen werden.

Diese Identifikation mit den irdischen Strukturen ist auch die Ursache dafür, dass es den Menschen bisher nur so selten gelingt, zwischen einer Erfahrung auf der einen Seite und ihrem Urteil bzw. ihren Annahmen über diese Erfahrung zu unterscheiden. Inzwischen gibt es jedoch Menschen, die sich je nach Bewusstseinsgestaltung mit all ihren verschiedenen Bewusstseinsinhalten beliebig identifizieren können, sodass sie von den höheren Bewusstseinsebenen aus zwischen ihrer Erfahrung und der Bewertung ihrer Erfahrung unterscheiden können. Zeigt sich dies im Gehirn, und wenn ja, wie? Diesen Fragestellungen möchte dieses Projekt nachgehen.

Auch für die Embodiment-Forschung gilt, dass nicht der Körper bewusstes Erleben schafft, sondern dass der Körper lediglich der im vollständigen transzendenten Bewusstsein energetisch am meisten verdichtete und irdischste Bewusstseinsanteil ist. Die meisten Menschen nehmen bisher aus ihrem gesamten transzendenten Bewusstsein heraus nur einige Bewusstseinsinhalte, wie beispielsweise den Körper, besonders deutlich, andere weniger deutlich und die meisten gar nicht bewusst wahr. Da der Zusammenhang zwischen höheren Bewusstseinsebenen und Körper durch die Bewusstseinsgestaltung der Körperheilung mit daraus resultierenden Empfehlungen zum Gesundheitssystem des neuen Zeitalters bekannt ist, ist der Körper nicht Teil dieses Forschungsprojektes.

 

Welche Vorhersagen ergeben sich aus Nahtoderfahrungen?

Die Beschreibungen von Nahtoderfahrungen, so auch der Gefühle von Schmerzfreiheit, Frieden, Freude und Glückseligkeit, entsprechen denen anderer Bewusstseinszustände; wie sie beispielsweise ebenso durch Meditation ausgelöst werden. Gamma, Alpha und Theta Wellen können gezielt durch Meditation aktiviert werden.[8]

Außerdem wurde festgestellt, dass in einer bestimmten Zwischenphase nach dem Herzkreislaufstillstand und vor dem Hirntod ein Teil der Gehirnaktivität zunimmt. Die Forscher/innen beobachteten kein langsames Abebben der neuronalen Hirnaktivitäten, sondern ganz im Gegenteil ein extremes Ansteigen der kognitiven Verarbeitungsprozesse; insbesondere die der Gamma-Hirnströme und etwas auch der Theta Wellen.[9]

Diese bisherigen Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass die neurologischen Auswirkungen der Bewusstseinsgestaltungen mit dem gesamten transzendenten Bewusstsein ebenfalls messbar sein müssten. Auf jeden Fall sind für das Bewusstseins- und Gehirn-Verständnis interessente und hilfreiche Ergebnisse zu erwarten, wenn Musubi (das universelle Ganze) uns in dieses Forschungsprojekt führt.

 

Projektgruppe: Ayleen Lyschamaya gemeinsam mit den Bewusstseinscoaches der Am-Ziel-Erleuchtung© Christine Ottens und Johannes Hermsdorf.

Aktueller Projektstand: Das Forschungsprojekt befindet sich noch in der Vorbereitungsphase der konkreten Versuchsgestaltung. Hinweise, Ideen und Kooperationen sind willkommen.

 

Berlin, den 1.6.2021, Ayleen Lyschamaya

 


[1] Subjektives Erleben: Einzelne Tierversuche werden beschrieben in „Das schwierigste Problem“ von Susann Blackmore, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[2] Neurophilosophie: „Des Rätsels Kern“ von Tobias Schlicht, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[3] Hirnaktivität: „Der Bewusstseinsdetektor“ von Christof Koch, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[4] Kognitionsforschung: „Das Netz des Bewusstseins“ von Andreas K. Engel, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[5] Das Unbewusste: „Der Autopilot im Kopf“ von Steve Ayan, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[6] Illusion der Unmittelbarkeit: „Es gibt kein bewusstes Denken“ von Peter Carruthers, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[7] Embodiment-These: „Nur eine Kopfgeburt? von Christian Wolf, in „Spektrum der Wissenschaft Kompakt“, „Das Rätsel Bewusstsein“ vom 2.12.2019.

[8] „Was im Gehirn wirklich passiert, wenn du meditierst“ von Axel Kühnle, Gastbeitrag im flowgrade-Blog vom 29.9.2020.

[9] Wikipedia zu Nahtoderfahrungen, Stand 6/2021.