Angst – Kreislauf der Angst

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Der Kreislauf der Angst ist für alle Menschen mit Panikattacken eine so wichtige Information, dass ich euch den Mechanismus gerne erklären möchte.

Angst, Angststörung, Panikattacken und der Kreislauf der Angst*

Eine Panikattacke kann man als Kreislauf sich aufschaukelnder Angst verstehen. Oftmals beginnen Panikanfälle mit der Wahrnehmung an sich harmloser körperlicher Reize wie beispielsweise Herzklopfen oder leichtes Schwitzen. Entscheidend für die Entwicklung von Angst ist, dass die eigentlich harmlosen Körperreaktionen als Gefahr bewertet werden. Diese Wertung als gefährlich führt zu Angst.

Die Angst wiederum löst körperliche Reaktionen wie schnelleren Atem, Schwindel, Zittern, verstärktes Herzklopfen usw. aus. Jetzt werden verstärkte Körperreaktionen wahrgenommen und die Angst steigt „Ich bekomme einen Herzinfarkt“, „Gleich kippe ich um“, „Ich werde ersticken“. So schaukeln sich die körperlichen Symptome und die Angst gegenseitig zur Panikattacke hoch. Häufig werden die Panikattacken dann noch mit einem äußeren Reiz in Verbindung gebracht, wenn sie beispielsweise erstmals in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder beim Einkaufen auftraten.

Die von Angst und Panikattacken Betroffenen entwickeln Vermeidungsstrategien und schränken ihren Lebensraum immer mehr ein, bis sie sich schließlich möglicherweise nicht einmal mehr alleine aus dem Haus trauen. Sie geraten immer mehr in die Isolation.

Wie kommt man aus diesem Kreislauf der Angst wieder heraus? Mit Verhaltenstherapie werden oftmals gute Ergebnisse erzielt. Doch was ist die eigentliche Ursache der Angst? Bei dieser Frage setzen Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinserweiterung an.

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*Zum Kreislauf der Angst vgl. „Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie“ von S.Brunnhuber, S.Frauenknecht und K.Lieb, 5.Auflage, Seite 242.

 

© Ayleen Lyschamaya

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