Der kritische Blog von Matthias Pöhm ist spiritueller Irrtum

Spiritueller Weg: Irrtümer zur herkömmlichen Erleuchtung (Gurus)

Siehe auch weitere Spirituelle Meisterinnen, Meister und Gurus: Muni Weber, Karl Renz, Sai Baba und die Spirituellen Meister David Hawkins, Nisargadatta und Papaji / Poonja.

Inhalt: Spritueller Blog von Matthias Pöhm, Anssi Antila, Christian Meyer, Ramana Maharshi  

Immer wieder begegnet einem der Blog[1] von Matthias Pöhm, wenn es um Kritik an erleuchteten Spirituellen Meisterinnen und Meistern geht. Deswegen möchte ich deutlich machen, dass dieser Blog selber nichts weiter als auf einem spirituellen Irrtum beruht, nämlich auf dem Irrtum der Trennung von Göttlich und irdisch.

Die Erwartungshaltung an Erleuchtete geht auf dem derzeitigen menschlichen Entwicklungsniveau dahin, dass Erleuchtete nur noch ihren göttlichen Bewusstseinsanteil leben und ihren irdischen Bewusstseinsanteil aufgegeben haben. Tatsächlich ist dies aber gar nicht möglich, weil das vollständige Bewusstsein nach wie vor das Ego enthält. Dieses ist mit der Am-Ziel-Erleuchtung als eine vollständige, gesunde, kooperative innere Familie mit karmischer Kraft und Körper (siehe auch Körperpsychotherapie) ins Göttliche integriert. Erst dieser Zustand ist das Ende des vollständigen spirituellen Weges.

Insofern überrascht es nicht, wenn Matthias Pöhm bei allen Erleuchteten mehr oder weniger berechtigte Kritikpunkte findet. Nicht die Erleuchteten sind „falsch“ oder nicht erwacht, sondern die Erwartungshaltung, die an sie gestellt wird und die sie vielleicht auch selber haben, ist falsch.

Soweit ersichtlich, beurteilt Matthias Pöhm Erleuchtete vor allem anhand von drei Kriterien:

  • Ich-Losigkeit: Erleuchtete sollen ihr Ego ganz und gar aufgegeben haben. Das ist jedoch nicht möglich, weil das Ego naturgemäß zum vollständigen transzendenten Bewusstsein der Menschen gehört. Wenn Matthias Pöhm das Ausmaß einer Ego-Verdrängung zum Maßstab für Erleuchtung erhebt, befindet er sich damit allerdings im allgemeinen spirituellen Irrtum des derzeitigen menschlichen Bewusstseinsniveaus.
  • Angst-Losigkeit: Inwieweit Matthias Pöhm davon ausgeht, dass Erleuchtete gar keine Angst mehr haben oder zwischen verschiedenen Ängsten differenziert, wird nicht ganz deutlich. Insofern verweise ich auf meine Erläuterungen zu den verschiedenen Formen von Angst. Ängste können Hinweise zu dem Bewusstseinszustand einer Person geben, sind aber kein Ausschlusskriterium für die herkömmliche Erleuchtung. Vielmehr beruht eine herkömmliche Erleuchtung ohne Angst vor allem auf einer weiblichen Erleuchtung mit fast vollständig abgetrenntem Ego oder einer männlichen Erleuchtung mit fast vollständig abgetrenntem Emotionalkörper.
  • Erkenntnisstärke: Matthias Pöhm misst beispielsweise Anssi Antila an dessen Fähigkeit, Zusammenhänge erklären zu können. Tatsächlich sind die Seelen, welche Erkenntnisstärke mitbringen, eher die Ausnahme. Alle Seelen, die den Liebesweg wählen, haben ihren Schwerpunkt im Gefühl mit Liebesheilung. Von den Seelen, die den Kraftweg wählen, haben die meisten einen körperlichen Schwerpunkt. Insofern zeigt dieser Anspruch von Matthias Pöhm an Erleuchtete lediglich, dass er selber über Erkenntnisstärke verfügt.

Hohe Erkenntnisfähigkeit kann auf dem vollständigen spirituellen Weg zu einer Stärke für die Person werden, aber auch zu einer Blockade. Deswegen sollte Matthias Pöhm seine Zielsetzung klären, was er erreichen möchte, denn es gibt für ihn drei Möglichkeiten.

  • Kritische Offenheit mit persönlichem Einlassen: Diese bringt ihn auf dem spirituellen Weg voran.
  • Kritische Offenheit als Beobachtung: Diese bringt ihm Informationen.
  • Kritische Verschlossenheit als Standpunktbehauptung: Diese wird zur spirituellen Blockade.

Offenheit bedeutet beispielsweise, auch das Wertvolle zu sehen.

Matthias Pöhm[2]: „… In einem seiner Videos auf YouTube sagt Anssi, dass man bei Wut, Ärger, Ängst usw „einfach“ … dem Gefühl „nicht davonlaufen“, sondern es voll durchleben soll, dann würde es nicht nur verschwinden, sondern sich sogar in Glückseligkeit verwandeln. … Es gibt kein Gefühl, das man einfach laufen lassen könnte, denn die Ursache sind immer GEDANKEN, die diese Gefühl aufrecht erhalten. …“

Die Aussage von Anssi Antila, dass sich durchlebte unangenehme Gefühle schließlich in Glücksgefühle verwandeln, stimmt. Lässt man die Gefühle zu, gelangt man durch sie hindurch ins göttliche Bewusstsein mit den schönen Gefühlen. Die kräftigen unangenehmen Gefühle befinden sich im Ego, also nur in dem kleinen irdischen Ausschnitt des vollständigen transzendenten Bewusstseins. Allerdings hängt es vom Seelenalter und dem Ausmaß der Verletzungen ab, wie „dick“ die verletzte Strukturebenen-Schicht ist. Außerdem bedeutet das Zulassen von Gefühlen noch nicht gleich automatisch psychische Heilung. Daher nehme ich speziell zu einem Video von Anssi Antila Stellung, in dem er seine „psychische Heilung“ zeigt.

Ältere Seelen brauchen eine Spirituelle Psychotherapie (siehe auch Psychotherapie und Spiritualität) zur Heilung der Verletzungen. Insofern ist die Beobachtung von Matthias Pöhm zutreffend, dass diese Menschen in ihren Gefühlsmustern „hängenbleiben“ und sich „gar nichts tut“, wenn sie ihre Persönlichkeitsentwicklung nicht durch Spirituelle Psychotherapie unterstützen. Ältere Seelen entwickeln sich allmählich durch die Strukturebenen-Schicht hindurch ins Göttliche hinein. Bei mir selber als sehr alter Seele hat diese Persönlichkeitsentwicklung viele Jahre gedauert. Doch das Prinzip ist immer dasselbe: Durch die verletzten Gefühle hindurch gelangt man zur universellen Liebe.

Sind die Gefühle die eigentliche Ursache oder sind es die Gedanken? Dieses Gegeneinander von Matthias Pöhm und Anssi Antila erinnert mich an die überlieferte Geschichte von den Blinden mit einem Elefanten. Drei Blinde ertasten einen Elefanten, der Erste den Rüssel, der Zweite den Bauch und der Dritte die Beine. Dadurch geraten sie ins Streiten, wie ein Elefant aussieht.

Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie
Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie

Tatsächlich hängt es von der Persönlichkeitsstruktur ab, ob die Gefühle oder die Gedanken führen. Bei Innerer-Frau-Dominanz schaffen die Gefühle die Gedanken und bei Innerer-Mann-Dominanz die Gedanken die Gefühle. Die genauen Wirkmechanismen beschreibe ich in „Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie“ und stelle sie grafisch als psychotherapeutische Ansatzpunkte dar.

Menschen mit Erkenntnisstärke wie Matthias Pöhm verfügen über eine Innere-Mann-Dominanz, sodass er ganz richtig bei sich selber wahrnimmt, dass bei ihm auf der Strukturebene die Gedanken die Gefühle verursachen. Bei anderen Menschen ist es aber ebenso richtig genau anders herum.

Tatsächlich werden die übereinstimmenden Gedanken- und Gefühlsmuster einer Persönlichkeit aus der karmischen Bewusstseinsebene dahinter jeweils für das aktuelle Leben aufgebaut. Wie diese Zusammenhänge genau aussehen, erläutere ich in „Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie“ (Bücher auf dem vollständigen spirituellen Weg).

Zu dem vollständigen Bewusstsein der transzendenten Menschen gehören der göttliche Bewusstseinsanteil, der irdische Bewusstseinsanteil als Ich-Bewusstsein und die Verbindung der göttlichen und irdischen Bewusstseinsanteile, welche den irdischen Bewusstseinsanteil ins Göttliche integriert. Erleuchtete lehren eine erweiterte Bewusstseinserfahrung gegenüber den nicht-erleuchteten Ego-identifizierten Menschen. Insofern können sie, auch wenn sie noch nicht am-Ziel-erleuchtet sind, erweiterte Bewusstseinserfahrungen anleiten und sind daher wertvoll für die spirituelle Entwicklung der Menschen.

Ist Matthias Pöhms Kritik an Christian Meyer gerechtfertigt?

Matthias Pöhm[3] behauptet, dass Christian Meyer Nicht-Wissen als Wahrheit verkaufen würde. Dazu wagt er die Prognose, dass sich Christian Meyer wie alle anderen herkömmlichen Spirituellen Meister verhalten würde und kritisiert ihn dann dafür. Ein gesamter Abschnitt über Christian Meyer mit ins Detail gehender Kritik beruht auf nichts weiter als auf dem Vorurteil von Matthias Pöhm, dass alle Spirituellen Meisterinnen, Meister und Gurus gleich sind.

Matthias Pöhm – Erleuchtung – Christian Meyer

Ein weiterer Abschnitt der Kritik von Matthias Pöhm an Christian Meyer bezieht sich auf dessen vorhandenes „Ich“. Nun, dazu habe ich ja bereits ausgeführt, dass es eine Ich-Losigkeit nicht gibt, sodass auch diese Kritik an Christian Meyer als herkömmlichem Spirituellen Meister unberechtigt ist.

Bleibt nur noch die Kritik von Matthias Pöhm an der spirituellen Lehre von Christian Meyer. Ist diese Kritik berechtigt?

Die spirituelle Lehre von Christian Meyer[4] beruht vor allem auf „7 Schritten zum Aufwachen“, „Enneagramm“ und psychotherapeutischen Methoden. Seine 7 Schritte zum Aufwachen leiten den spirituellen Weg an, während sich sein Enneagramm und die psychotherapeutischen Methoden mit den konkreten Inhalten beschäftigen. In seinen ersten beiden Schritten geht es darum, sich ernsthaft für den spirituellen Weg zu entscheiden und Erleuchtung für erreichbar zu halten. Die weitere Vorgehensweise entspricht dann weitgehend dem spirituellen Erkenntnisweg.

Christian Meyer gibt den Menschen durch seine Konzepte Orientierung. Seine Konzepte sind, soweit es aus den Grafiken ersichtlich ist, grundsätzlich in Ordnung. Wenn Matthias Pöhm sie dennoch als ausgedacht („geglaubte Fantasie“) kritisiert, liegt es daran, dass die Darstellungen ohne tiefe Anbindung bleiben. Die Inhalte sind noch nicht mit dem verbunden, was eigentlich dahinter steckt. Das beeinträchtigt aber nicht ihre grundsätzliche Richtigkeit.

Hinter seiner abstrakten „Ich-Struktur“, die Christian Meyer mit mental, emotional und physisch beschreibt, befindet sich ganz real die innere Familie und der Körper als irdischer Bewusstseinsanteil des transzendenten Menschen. Dabei beinhaltet der Emotionalkörper die Gefühle der inneren Frau und des inneren Kindes. Die „Charakterfixierung“ von Christian Meyer dürfte dem Karmischen entsprechen (die Hinweise auf seiner Website reichen nicht aus, um es mit Sicherheit zu beurteilen). Schließlich stellt er noch den göttlichen Bewusstseinsanteil als Selbst dar.

Was bei ihm so gut wie völlig fehlt, sind die Gefühle. Wenn er deren Wert speziell betont, so zeigt dies allerdings, dass seine persönliche spirituelle Entwicklung in die richtige Richtung geht. Für die Am-Ziel-Erleuchtung sind schließlich auch noch der göttliche und der irdische Bewusstseinsanteil miteinander zu verbinden.

Christian Meyers Lehre befindet sich, soweit ersichtlich, in keinem grundsätzlichen Widerspruch zur Am-Ziel-Erleuchtung. Ich könnte mir eine Kooperation mit ihm vorstellen.

Matthias Pöhms Kritik an Ramana Maharshi

Spiritueller Weg, Spirituelle Meister, Gurus, Erleuchtung -7
Guru Ramana Maharshi

Ramana Maharshi war ein indischer Guru, der von 1879 bis 1950 lebte. Mit sechszehn Jahren hatte er ein Erlebnis heftiger Todesangst, durch welches er sein Selbst erfuhr. Anschließend zog er sich schweigend und meditierend in die Einsiedelei zurück. Später entwickelte sich daraus ein Ashram.

Matthias Pöhm kritisiert vor allem widersprüchliche Aussagen von Ramana Maharshi wie beispielsweise zur Heilung von Krankheiten.

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Diese Kritik an Ramana Maharshi mag berechtigt sein, aber das eigentlich bemerkenswerte an Ramana Maharshi war sein Lebensstil.

Ramana Maharshi lebte und lehrte die männliche Erleuchtung. In diese ist er aufgrund eines Traumas hineingesprungen, ohne durch sein Ego (die innere Familie) hindurchzugehen. Anschließend stabilisierte er seinen Zustand dann durch spirituelle Praxis.

Aus dieser spirituellen Praxis heraus entwickelte er für andere Menschen eine Übung zum Erfahren ihres Selbst (dem göttlichen Bewusstseinsanteil der männlichen Erleuchtung). Darin besteht der Wert seiner Lehre. Für manche Menschen ist diese Vorgehensweise auf ihrem spirituellen Weg richtig.

Zugleich lehnte Ramana Maharshi den Verstand ab, vernachlässigte seinen Körper, zog sich von Beziehungen zurück und lehrte die „Vernichtung“ des Ichs. Das heißt, Ramana Maharshi lehrte die männliche Erleuchtung bei gleichzeitiger Verdrängung der Gefühle und des Egos sowie Unkenntnis über die weibliche Erleuchtung. Diese Lehren sind falsch.

Ramana Maharshi war spirituell nicht besonders weit entwickelt, sondern hat lediglich lebenslang seine aufgrund von Trauma erfahrene männliche Erleuchtung als Flucht vor dem Leben durch spirituelle Praxis aufrechterhalten. Als Beispiel für eine durch Persönlichkeitsentwicklung erreichte stabile Erfahrung des Selbst als männliche Erleuchtung mitten im Leben möchte ich euch den Erfahrungsbericht „Spirituelles Sterben“ von Lina Leben empfehlen.

Fazit: Die spirituelle Praxis von Ramana Maharshi „Atma Vichara“ ist für manche Menschen zu empfehlen, seiner Lehre als solcher ist hingegen nicht zu folgen.

Weitere Spirituelle Meisterinnen, Meister und Gurus in der Kritik

Noch mehr zum Bewusstsein:
Verbreitung des neuen Bewusstseinsniveaus der Am-Ziel-Erleuchtung
Das Bewusstseinsniveau von Eckhart Tolle
Die Weisheit des Spirituellen Lehrers Sri Chinmoy
„Halbzeit der Evolution“ von Ken Wilber
Wie sieht das neue Zeitalter aus?

Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung: Die geheilte und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung

 

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[1] Spiritueller Blog, www.spiritueller-blog.com/die-macken-und-irrtuemer-der-erleuchteten (Stand 1/2018).
[2] Spiritueller Blog, www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-anssi-antila (Stand 1/2018).
[3] Spiritueller Blog, www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-christian-meyer (Stand1/2018).
[4] www.zeitundraum.org/cms5/christian-meyer/7-schritte-z-aufwachen.html und https://spirituelles-enneagramm.de/wer-wir-sind-christian-meyer-und-angelika-winklhofer (Stand1/2018).
[5] Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Ramana_Maharshi (Stand 1/2018).
[6] Spiritueller Blog, www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-ramana-maharshi (Stand 1/2018).

Hinweis: Die nicht von mir erstellten Bilder der öffentlichen Personen sind Wikipedia entnommen.

3 Gedanken zu „Der kritische Blog von Matthias Pöhm ist spiritueller Irrtum

  • 23. Januar 2018 um 13:11
    Permalink

    Kommentar zum spirituellen Blog von Matthias Pöhm

    Am 15.06.2017 habe ich den folgenden Kommentar zum spirituellen Blog von Matthias Pöhm geschrieben:

    Sehr geehrter Herr Pöhm,
    Sie messen die Spirituellen Meisterinnen und Meister an ihrer Ich-Losigkeit und stellen fest, dass sie mehr oder weniger alle dieses Kriterium nicht erfüllen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn eine Ich-Losigkeit gibt es nicht. Mit der Erleuchtung hört die Ego-Identifikation auf, nicht aber das irdische Ich als solches. Insofern ist zwischen vermeintlicher Ich-Losigkeit und angeleiteter Aufgabe der Ego-Identifikation zu unterscheiden. Nur wenn tatsächlich eine Ich-Losigkeit behauptet wird, beruht diese auf Verdrängung und ist eine Illusion. Die Aufgabe der Ego-Identifikation ist dagegen ein Zwischenschritt auf dem vollständigen spirituellen Weg in die Am-Ziel-Erleuchtung.

    Der vollständige spirituelle Weg

    Da Sie eine sehr kritische Seite betreiben, möchte ich Sie bitten, meine Kritik an Ihrem pauschalen Kriterium der Ich-Losigkeit ebenso zu veröffentlichen. Es sollte dann erwartet werden, dass Sie die einzelnen Lehren der Spirituellen Meisterinnen und Meister dahingehend überprüfen, ob diese lediglich die Aufgabe der Ego-Identifikation oder tatsächlich vollständige Ich-Losigkeit vertreten. Nur Letztere sind dann auch daran zu messen.

    Doch unabhängig davon, ob die Spirituellen Meister/-innen nur die Aufgabe der Ego-Identifikation oder vollständige Ich-Losigkeit lehren, ist es lediglich die Erfahrung des göttlichen Bewusstseinsanteils des transzendenten Menschen und damit ein Zwischenschritt auf dem vollständigen spirituellen Weg. Für ein vollständiges Bewusstsein ist auch noch die Trennung zwischen Göttlich und irdisch aufzuheben, das Bewusstsein von Göttlich zu irdisch auszurichten und das persönliche Energiesystem in eine Liebesausstrahlung durch sich selber hindurch umzukehren.

    Die Menschheit ist jetzt soweit, einen Entwicklungssprung zu machen und dementsprechend sollten auch die Erleuchtungskriterien angepasst werden. Von Berlin aus verbreite ich zusammen mit weiteren Am-Ziel-Erleuchteten, wie von den Lichtarbeiterinnen und Lichtarbeitern erwartet beziehungsweise in der Baantu-Prophezeiung für um 2027 vorhergesagt, die Am-Ziel-Erleuchtung weltweit. Das Alte ist vorbei, das Neue beginnt jetzt und die Am-Ziel-Erleuchteten bringen es voran. Die Am-Ziel-Erleuchtung wird schon in diesem Leben von viel mehr Menschen erreicht werden als jede andere bisherige Erleuchtungsform.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Spirituelle Meisterin Ayleen der Am-Ziel-Erleuchtung

  • 23. Januar 2018 um 13:44
    Permalink

    Die Antwort von Matthias Pöhm

    Am 15.9.2017 hat Matthias Pöhm rhetorisch ungenügend (er ist Rhetorik- und Schlagfertigkeitstrainer) folgendermaßen geantwortet:

    Ich habe ihn daher jetzt noch einmal aufgefordert, zum eigentlichen Inhalt meines Kommentars Stellung zu nehmen. Um ihm die Gelegenheit zur Antwort zu geben, ist die Kommentarfunktion dieser Seite vorübergehend aktiviert.

  • 23. Januar 2018 um 13:56
    Permalink

    Meine Aufforderung an Matthias Pöhm zur Stellungnahme

    Am 23.1.2018 habe ich Matthias Pöhm folgendermaßen angeschrieben:

    Sehr geehrter Herr Pöhm,
    das neue Zeitalter der Am-Ziel-Erleuchtung hat jetzt begonnen. Alles andere (beispielsweise die Prophezeiungen) sind nur Hinweise darauf, dass dieser Wandel insgesamt von den Menschen bereits wahrgenommen wird.

    Auf meine Kritik an Ihrem Blog, die herkömmlichen Spirituellen Meisterinnen, Meister und Gurus an dem überholten Kriterium der Ich-Losigkeit zu messen, gehen Sie nicht ein. Damit tun Sie genau das, was Sie den Spirituellen Meisterinnen, Meistern und Gurus vorwerfen, nämlich am Punkt vorbeizureden. Dabei messe ich Sie wohlgemerkt nicht an spiritueller Meisterschaft, sondern an Ihrem eigenen irdischen rhetorischen Anspruch.

    Allerdings respektiere ich Ihre Fairness, meine grundlegende Kritik an Ihrem Blog öffentlich stehen zu lassen. Insofern würde ich mich darüber freuen, wenn Sie sich auf einen wirklichen inhaltlichen Austausch einlassen. Die dazu notwendigen Informationen zur Am-Ziel-Erleuchtung finden Sie unter
    https://www.am-ziel-erleuchtung.de/

    Das ist die inzwischen veröffentlichte offizielle Website zur Am-Ziel-Erleuchtung. Darin gehe ich auch auf Ich-Losigkeit mit Ihrem spirituellen Blog als Beispiel ein.
    https://www.am-ziel-erleuchtung.de/erleuchtete-in-der-kritik/
    Wenn Sie möchten, können Sie dazu gerne als Kommentar Stellung nehmen.

    Das überholte Kriterium der Ich-Losigkeit ist ein spiritueller Irrtum. Zu spirituellen Irrtümern habe ich speziell ein Video:
    Die 7 größten spirituellen Irrtümer

    Sollten Sie Ihren spirituellen Blog dahingehend überarbeiten, dass Sie die Spirituellen Meisterinnen, Meister und Gurus nicht mehr pauschal am Kriterium der Ich-Losigkeit messen, sondern an deren eigener Lehre soweit diese Ich-Losigkeit enthält, dann würde Ihr Blog eine Basis bekommen, die dem neuen Zeitalter der Am-Ziel-Erleuchtung standhält. Außerdem wäre ich bereit, in einigen Fällen eine Bewusstseinsanalyse beizusteuern, wie ich es bereits für Eckhart Tolle,
    „Welches Bewusstseinsniveau lehrt Eckhart Tolle?“
    Sri Chinmoy
    und sonstige Gurus getan habe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Spirituelle Meisterin Ayleen der Am-Ziel-Erleuchtung

    Nachdem keine Antwort von Matthias Pöhm kam, ist die Kommentarfunktion jetzt wieder geschlossen.

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