Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung

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Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung
©Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung

Ammas (Mütter) zeichnen sich durch ihre universelle Liebe aus dem weiblichen Spirituellen System heraus aus. Je nachdem, ob der Schwerpunkt ihres Bewusstseins mehr im Göttlichen oder bei ihrer inneren Frau liegt, wird die universelle Liebe als spirituell-liebevoll oder mütterlich-liebevoll empfunden.

Die Ammas des alten Zeitalters, beispielsweise Amma Sri Mata Amritanandamayi Devi (auch nur als Amma bezeichnet) und Amma Kamala Reddy (auch Mutter Meera genannt), leiten die universelle Liebe an ihrer eigenen irdischen Persönlichkeit (ihrem Ego) vorbei zu anderen. Die spirituellen Konsequenzen daraus beschreibe ich zusätzlich zu dieser Website in meinem Buch „Heilung der Welt durch Bewusstseinsentwicklung für Indien ‒ neues Zeitalter: Umwandlung des Buddhismus und Hinduismus (Reisebericht)“

Die Ammas des neuen Zeitalters der Am-Ziel-Erleuchtung haben ihr transzendentes Bewusstsein vollständig entwickelt, sodass ihr eigener irdischer Persönlichkeitsanteil göttlich verbunden ist. Daher fließt bei ihnen die universelle Liebe in ihr eigenes Ego und zu anderen Menschen. Während die herkömmlichen Ammas nur den Teil ihres transzendenten Bewusstseins leben, welcher die universelle Liebe zu anderen fließen lässt, leben die Ammas mit dem höheren Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters gleichermaßen Eigenliebe und Liebesausstrahlung zu anderen.

Die Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung beschreibt ihre damaligen Erfahrungen mit der herkömmlichen Amma als sie dieser noch ähnlich war:

Darshan mit Mata-Amritanandamayi (Amma) im  November 2014 in Berlin

aus meiner heutigen Perspektive der Am-Ziel-Erleuchtung

Ein Bekannter machte mich auf das charity event & meeting Amma (Darshan) aufmerksam. Ich suchte damals nach Inspiration, um mich selbst zu entwickeln und wusste nichts über Amma bis dahin. Er erzählte mir von ihrer Fähigkeit, Liebe durch Umarmungen zu verbreiten und dass sie manche Menschen heilte. Ich war gespannt so jemandem persönlich zu begegnen, hinterfragte das ganze „Guru-Ding“ aber auch.

Ein Novemberwochenende verbrachte ich mit Tausenden anderen in der Arena, wo der Darshan stattfand. Als ich Amma dort sah, kamen mir in etwa diese Worte in den Sinn: wie geht es ihr eigentlich? …ihr fehlt ja selber Liebe! Ich kann sie ganz gut verstehen …

Jede*r, der/die wollte, musste sehr zeitig eine Nummer ziehen um umarmt zu werden. Am 2. Tag bekam ich von jemandem zufällig eine übrige Nummer und wartete noch viele Stunden bis ich an die Reihe kam. In dem Moment, als wir uns umarmten, hatte ich plötzlich den Impuls, Amma von meiner Liebe zu geben. Es fühlte sich sofort an, wie wenn die Liebe von ihr wieder abprallte und sie sie gar nicht an sich heranließ und gar nichts davon mitbekam. Ich stellte später fest, dass irgendwie gar nichts passiert war. Ich hatte von ihrer Liebe auch nichts  annehmen wollen, denn sie brauchte die ja selbst. Wir waren uns in dem Punkt ähnlich: gaben an andere unsere Liebe und nicht uns selbst.

Des Weiteren war auffällig, dass ich mir in der Arena vorkam wie in einer heilen Welt, und alles andere ließ sich vergessen. Auf dem Nachhauseweg holte mich die Realität wieder ein: meine privaten Herausforderungen, einige mich stressende  berufliche Aufgaben, viele weitere „Baustellen“ – das Gefühl von universeller Liebe, Verbundenheit, Geborgenheit und Zuversicht, das ich kurz erlebt hatte, war weg und hatte nichts davon durchdrungen, was mich in der Gegenwart beschäftigte. Amma´s Liebesausstrahlung war somit für mich (und vermutlich die anderen Besucher*innen) keineswegs nachhaltig wirksam.

Einige Jahre sind seitdem vergangen, in denen ich meine innere Familie geheilt und, Schuldgefühle aufgelöst habe, Liebe fließen lasse und verbundene Gestaltung lebe. Heute würde ich es so beschreiben: Die Menschen in Amma´s Umfeld (inkl. mir damals) öffnen sich jeweils soweit für die Liebe aus Amma´s Seelenanbindung, wie sie bereit sind aufzunehmen im Rahmen des Darshan und umgehen dabei kurzfristig die eigenen Schuldgefühle-Blockaden. Es entsteht eine Abhängigkeit. Ohne Amma in unmittelbarer Nähe ist die universelle Liebe oft schnell wieder verschwunden. Amma selbst hat ihre innere Familie noch nicht geheilt und ihre Schuldgefühle noch nicht aufgelöst, somit hat ihre irdische Persönlichkeit Liebesmangel und leitet meisterinnenhaft Liebe aus ihrem Seelenzugang an sich vorbei zu den anderen. Deswegen bleibt es auch bei universeller Liebe für die Seelen drum herum und reicht nicht bis in die irdischen Strukturen (Problemlösungen, körperliche oder Trauma-Heilungen, …). So lässt sich auch erklären, dass ich mich während dem Darshan innerlich aus der irdischen Welt geflüchtet und mich nur mit meiner seelischen Anbindung identifiziert hatte, was ein schöner Zustand war, aber es fehlte die Verbindung bis in meinen und durch meinen Körper.

Amma oder ähnliche Gurus, die mit eigenem Liebesmangel versuchen, mit Liebe / Erleuchtung das Umfeld zu versorgen, schaffen Abhängigkeiten und halten die Entwicklung auf, selbst wenn sie meinen, etwas Positives weiterzugeben. Die eigene Verbindung von Göttlich zu Irdisch „ent-blockieren“, zulassen, dass einem universelle Liebe im irdischen Leben zufließt und dass sie unabhängig von äußeren Faktoren dauerhaft da ist, einen ganz erfüllt, andere anzieht und heilt – das beschreibt das neue Zeitalter der Am-Ziel-Erleuchtung, von mir erfahren auf dem Liebesweg.

Dezember 2018 in Berlin

Bild von Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung: Liebe ©Amma Imke der Am-Ziel-Erleuchtung

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