Die Schuldgefühle-lLl-Praktik© ‒ Praxisfälle

Schuldgefühle auflösen – Praxisfälle aus Psychotherapie und Spiritualität

Schuldgefühle vollständig auflösen auf dem Weg zur Am-Ziel-Erleuchtung
Schuldgefühle-Praxisfälle der am-Ziel-erleuchteten Spirituellen Meisterin Ayleen

Zuerst stelle ich euch eine psychotherapeutische Anwendung der Schuldgefühle-lLl-Praktik© vor und anschließend die Vorgehensweise bis zur Am-Ziel-Erleuchtung. Das heißt, zuerst geht es um den ersten und später um den zweiten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges. Siehe dazu auch meine Bücher als spiritueller Weg.

Schuldgefühle auflösen in der Therapie[1]

Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie

Nach ihrem Aufenthalt in einer Tagesklinik kam eine Frau mittleren Alters wegen diverser körperlicher, psychosomatisch bedingter, Beschwerden in meine Praxis. Sie nahm Tabletten gegen Depressionen, hatte sehr viel Angst und bezog arbeitsunfähig eine Rente. Ihre Kindheit war sehr verletzend gewesen. Sie wünschte sich, gesund und wieder berufstätig zu werden.

In ihrer Psyche war die innere Frau dominierend und kooperativ verbunden mit ihrem ebenfalls vorhandenen inneren Mann. Ihr inneres Kind war verdrängt. Ihre Persönlichkeitsstruktur wirkte insgesamt offen, ängstlich, verletzlich und warmherzig, was ihr im Außen durch rücksichtsvolle Erfahrungen mit anderen Menschen gespiegelt wurde.

Wir gingen zunächst stabilisierend vor. Dazu besprachen wir ihre Alltagssituationen und sie lernte einen guten Umgang mit sich selber. Gegen ihre Angst wendete sie drei Wochen lang die Affirmationen „Sicherheit ist hier jetzt, …“ und anschließend zwei Wochen lang „Innere Kraft ist hier jetzt, …“ an.

Außerdem suchten wir erfüllende Aufgaben für sie, die sie hauptsächlich in Verbindung mit Pflanzen und Tieren fand. Ihr Umgang mit Tieren bot darüber hinaus die Möglichkeit, schrittweise mittelfristig eine berufliche Selbständigkeit daraus zu entwickeln.

Unter diesen positiven Bedingungen konnten ihre Selbstheilungskräfte besonders gut wirken und es ging ihr immer besser. Nach einem knappen dreiviertel Jahr genoss sie schließlich ein so schönes Leben, dass ihre Schuldgefühle aktiviert wurden, weil sie ihre persönliche Lebensqualitätsgrenze überschritten hatte.

Die „Lebensqualitätsgrenze“ ist der Level, bis zu dem alte Schuldgefühle noch hinreichend gut verdrängt bleiben können, sodass die Psyche unbewusst dafür sorgt, diese Grenze nicht zu überschreiten. Das heißt, jede Psyche boykottiert unbewusst eine auf Dauer zu positive Lebenssituation.

Meine Klientin zum Beispiel konstruierte plötzlich Angst vor dem nächsten, erst in weit über einem Jahr anstehenden Rentenantrag, weil es ihr „viel zu gut“ ging, um weiter Rente zu beziehen, sie sich aber auch nicht arbeitsfähig fühlte. Tatsächlich war sie einer konkreten Arbeitsbelastung längst noch nicht gewachsen und darum ging es auch gar nicht. Ihre Schuldgefühle durch das Überschreiten ihrer Lebensqualitätsgrenze drückten sich als vermeintliche Angst vor dem Rentenantrag aus.

Auf den genauen Mechanismus der Lebensqualitätsgrenze gehe ich in meinem Buch „Schuldgefühle vollständig auflösen“ ein. Es ist ein Mechanismus, der alle Menschen betrifft. Durch meine kontinuierliche ermutigende Unterstützung hatte die unbewusste psychische Abwehr meiner Klientin nun allerdings schon eine ganze Zeit lang nicht wirken können.

An dieser Stelle werden Psychotherapien, gerade wenn sie erfolgreich sind, sehr häufig abgebrochen, weil die (drohenden) Schuldgefühle unerträglich erscheinen. Dabei reagiert die psychische Abwehr häufig schon, bevor die Schuldgefühle überhaupt tatsächlich gefühlt werden, sodass meistens andere Gründe für den Abbruch einer Therapie angenommen werden.

Meine Klientin setzte allerdings ihre Therapie fort und wir bearbeiteten ihre Schuldgefühle. Dazu unterschieden wir begründete und unbegründete Schuldgefühle und ihre stellten sich alle als unbegründet heraus.

Ausgangspunkt waren ihre Schuldgefühle, dass es ihr nicht so gut gehen dürfe, wie es ihr jetzt tatsächlich ging. Über anderthalb Monate hinweg besprachen wir dann verschiedene Einzelthemen aus ihrer Vergangenheit, die Schuldgefühle bei ihr auslösten. Wir wühlten diese Themen zunächst vom Kopf her auf und zu Hause sprach meine Klientin dann täglich die Schuldgefühle-Affirmationen „Löschung meiner Schuldgefühle ist hier jetzt …“.

Es trat eine so große Entlastung von Schuldgefühlen bei ihr ein, dass sie an deutlicher Stabilität gewann und sich von innen heraus ganz automatisch plötzlich besser abgrenzen konnte. Als weitere Vorgehensweise besprachen wir, ihre neu gewonnene Stabilität zunächst im Alltag noch weiter zu trainieren und dann damit zu beginnen, vorsichtig ihr inneres Kind zu heilen.

Dieses therapeutische Auflösen ihrer Schuldgefühle war also in dreifacher Hinsicht notwendig gewesen.
– Erstens befreite es sie subjektiv von einer großen Belastung.
– Zweitens erhöhte es ihre Lebensqualitätsgrenze soweit, dass sie dauerhaft ein schöneres, weiterhin heilendes Leben zulassen konnte.
– Drittens stabilisierte es ihre Persönlichkeitsstruktur soweit, dass nunmehr die Voraussetzungen für eine Innere-Kind-Heilung gegeben sind.

 

Die Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise©[1][2]

Die Schuldgefühle-lLl-Praktik©[1][2] als spiritueller Weg in die Am-Ziel-Erleuchtung

Schuldgefühle-Fall 1: Eine junge Frau, Anfang zwanzig, kam mit spirituellem Interesse zu mir. Sie hatte sich schon eine Weile mit innerer Entwicklung beschäftigt und war von vorneherein sehr offen für spirituelle Energien, wie zum Beispiel speziell auf Reisen. Mit besonders sensibler Wahrnehmung hatte sie sich als Kind ungeliebt gefühlt und kam als Teenager mit ihren Eltern nicht mehr zurecht, sodass sie vorübergehend in einer Pflegefamilie gelebt hatte. Außerdem hatte sie zwei Klinikaufenthalte wegen Magersucht hinter sich, die Magersucht aber inzwischen überwunden.

Ihre innere Familie war mit innerer Frau, innerem Mann und innerem Kind vollständig vorhanden, wobei ihre innere Frau im Vordergrund stand. Insgesamt wirkte sie als Person zart, offen, vertrauensvoll und in ihrem Inneren ruhend. Zugleich war sie so zurückhaltend, dass sie regelmäßig übersehen wurde, worunter sie litt. Außerdem strahlte sie eine große Bedürftigkeit nach Liebe aus und verhielt sich in ihrer Beziehung abhängig von ihrem Partner.

Spirituell setzten wir bei ihren beiden Hauptthemen Liebesmangel und Übersehen-werden an. Meine Schülerin konnte nicht glauben, von anderen Menschen, speziell auch von ihrem Partner, wirklich geliebt zu werden. Daher besprachen wir regelmäßig das Verhalten ihres Partners und lernten, die tatsächliche Situation von ihrem projizierten Liebesmangel zu unterscheiden.

Wir benutzten Klopfakupressur (siehe EFT), um sie für Eigenliebe zu öffnen und wendeten Affirmationen als „… geliebt bin ich jetzt“ an. Außerdem wurde sie dazu ermutigt, ihre innere Frau im Tanz nach heilender Herzchakra-Musik zu zeigen und wir stellten wiederholt ihre Seele auf dieser Erde in Verbindung zu ihren irdischen Persönlichkeitsanteilen gestalttherapeutisch dar. Dazu brachten wir auch ihre innere Familie über die jeweilige Identifikation mit den einzelnen Familienmitgliedern durch sitzen auf drei verschiedenen Stühlen miteinander ins Gespräch. Ihr inneres Kind, ihre innere Frau und ihr innerer Mann waren alle drei gleichermaßen gut zugänglich, fühlten sich aber alle zu wenig gesehen und nicht genug wertgeschätzt.

Nach einem knappen halben Jahr wendeten wir dann die Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise© mit ihren acht Schritten an. Die Schuldgefühle meiner Schülerin stellten sich alle als grundlos heraus und konnten innerhalb von ungefähr zwei Wochen vollständig aufgelöst werden.

In der Phase der Liebesaffirmationen wurde nun aber ihr Hauptthema „Liebesmangel“ berührt und dementsprechend heftig reagierte ihre Abwehr. An einem Termin war meine Schülerin beleidigt und aggressiv gegen so ziemlich alles und jeden und hauptsächlich gegen das Irdische. Wir nahmen auditives EMDR zur Unterstützung der psychischen Verarbeitung hinzu und gegen Ende der Stunde hatte sie sich wieder weitgehend beruhigt. Sie setzte auch zu Hause die Liebesaffirmationen noch eine Weile mit zusätzlichem auditiven EMDR fort.

Nach dieser intensiven Verarbeitungsreaktion auf die einzelnen Liebesaffirmationen konnte sie zu den verbundenen Liebesaffirmationen übergehen und erlebte die Erfüllung ihrer Wünsche. Plötzlich wurde sie nicht nur gesehen, sondern von Männern geradezu umschwärmt, fühlte sich völlig unabhängig von anderen aus sich selber heraus geliebt und hatte einen besonders klaren Kopf während ihrer erfolgreichen Prüfungen. Ich hatte ihr eigentlich davon abgeraten, so einen großen Bewusstseinssprung ausgerechnet mitten während ihrer Prüfungen vorzunehmen, weil immer auch psychische Schwankungen wahrscheinlich sind, aber für sie hatte sich ihr Bewusstseinssprung ganz offenbar auch in dieser Hinsicht gelohnt.

Es ging ihr nun richtig gut in einer wunderschönen, völlig neuen und noch sehr fremden Welt. Intensive Heilungsprozesse führten allerdings nach etwa zwei Wochen noch einmal zu einer kurzen Gegenreaktion, als ihre alten Strukturen sich vor ihrem endgültigen Zusammenbruch nochmals aufrecht zu erhalten versuchten. Diesmal griffen sie mich an, weil ich meine Schülerin vor einem Übertreiben ihres positiven Zustandes, mit Tendenz von sich selber weg zu sehr nach außen zu gehen, gewarnt hatte. Abwehr benutzt sehr häufig das Positive und die besonderen Stärken von Personen, um diese ins Gegenteil zu verzerren, weil das am wenigsten von denjenigen selber bemerkt wird. Meine Schülerin war mit ihren alten Strukturen aber nur noch so wenig identifiziert, dass sie gleich für den nächsten Tag einen spontanen Termin mit mir vereinbarte und an dem lösten sich ihre alten Muster dann endgültig auf.

Seitdem ist sie wunderbar lebendig mit sehr häufigem aus dem Inneren kommenden fröhlichen Lachen, fühlt die Liebe auch energetisch durch ihren gesamten Körper fließen und hat eine Ausstrahlung, dass sie bestimmt keiner mehr übersieht. Mit besonders günstigen psychischen Voraussetzungen hat sie für die Schuldgefühle-lLl-Praktik© gerade einmal ungefähr zweieinhalb Monate gebraucht. Jetzt geht es für sie nur noch darum, dieses wunderschöne kreative Chaos des völligen Neuanfangs bewusst und konkret gestalten zu lernen.
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Schuldgefühle-Fall 2: Eine Klientin, Anfang dreißig, suchte mich auf, weil sie sich als „Kopfmensch“ wieder mehr Zugang zu ihren Gefühlen wünschte. Sie war eine energetisch eher zarte Person mit besonders klarer Wahrnehmung. Als Baby mussten ihre Sichelbeine gerade gegipst werden und bei der Entfernung des Gipses sägte der Arzt ihr ins Bein. Das war ein so traumatisches Erlebnis, dass es ihr Leben prägte. Ausgerechnet in ihrem ersten Lebensjahr betraf es ihr Wurzelchakra (siehe auch Chakrenreinigung) mit dem Lebensthema Urvertrauen.

Auch mit nachträglicher, regelmäßiger Physiotherapie und Sport konnte sie keinen positiven Bezug mehr zu ihren Beinen entwickeln. Insofern waren ihre Beine von besonderer Bedeutung für ihren Zugang zu den Gefühlen und bildeten einen Schwerpunkt für unsere Vorgehensweise.

Wir begannen mit Innerer-Kind-Heilung, die sie in Form von gemeinsamem Spiel sehr gut annehmen konnte, aber sobald Körperkontakt hinzukommen sollte, schreckte sie zurück. Deswegen führten wir einen Intensivtermin von zweieinhalb Stunden Spirituelles EMDR durch, an dem wir ihr Baby-Trauma bearbeiteten. Wir beschränkten uns auf auditives EMDR mit vor allem Tappen der Füße, weil bei ihr als energetisch zarter Person alle Vorgehensweisen immer besonders stark wirkten. So ergab sich denn auch eine mehrmonatige, intensive Verarbeitung, die ihr Trauma vollständig auflöste.

Nun ging es daran, einen neuen positiven Bezug zu ihren Beinen aufzubauen, indem sie diese aus ihrem inneren Kind heraus in Babyposition neu zu entdecken lernte. Außerdem trug sie noch alle möglichen negativen Überzeugungen zu ihren Beinen mit sich herum, die wir durch Hypnose auflösten. Zusätzlich verbesserten wir ihre Innere-Kind-Mutter-Verbindung durch Klopfakupressur. Schließlich ging es ihrem inneren Kind so gut, dass meine Klientin jetzt stabilen Zugang zu ihren Gefühlen hatte. Damit war ihr ursprünglicher Wunsch, mit dem sie zu mir gekommen war, erfüllt.

Doch sie entschied sich dafür, auch noch ihre eher unsichere innere Frau zu heilen. Dafür boten sich vor allem Übungsaufgaben in ihrem Alltag an. So lernte sie zum Beispiel, soziale Kontakte selbstsicherer zu gestalten und mehr Nähe zu ihrem Lebenspartner zuzulassen. Sie machte schnelle Fortschritte, sodass es auch ihrer inneren Frau bald gut ging. Dadurch überschritt sie aber nun ihre persönliche Lebensqualitätsgrenze und begegnete Schuldgefühlen.

Sie entschied sich für die Schuldgefühle-lLl-Praktik©. Bei ihrer zarten Energie ergab sich die Besonderheit, dass schon die ersten Affirmationen ausreichten, um ihre Schuldgefühle vollständig aufzulösen, sodass sie die Affirmationen zur Löschung der Schuldgefühle-Blockade als Ganze gar nicht brauchte und daher auslassen konnte.

Durch die Liebesaffirmationen geriet sie dann schon gleich so vollständig ins Göttliche, dass sie eine traumhafte Zeit zu Besuch bei ihren Eltern verbrachte. Sie bekam von ihnen die Rückmeldung, dass sie immer mehr bei sich selber sei, seitdem sie zu mir gehen würde.

Außerdem bekam sie von verschiedenen Seiten Komplimente zu ihren Beinen. Sie hatte die ursprünglichen Blockaden aufgelöst und jetzt floss die göttliche Energie bis in ihre Beine hinein, sodass diese lebendig und schön wirkten.

Ihr göttlicher Energiefluss war vorübergehend dann aber so hoch, dass sie sich nicht mehr auf ihre Masterarbeit für die Uni konzentrieren konnte, sodass ich ihr empfahl, die Dosierung der Affirmationen zu reduzieren und wir durch Übungen ihre Erdung verstärkten.

Inzwischen ist sie jetzt so weit, ihr Leben von vollkommen neuer stabiler Basis aus neu zu entdecken und Pläne für die Zukunft zu machen. Ihr Lebenspartner reagierte offen und positiv auf ihre energetisch vollere Ausstrahlung und nunmehr selbstbewusste Persönlichkeit, sodass sie jetzt gemeinsam überlegen, vielleicht ein Kind zu bekommen.
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Schuldgefühle-Fall 3: Eine junge Frau, Anfang dreißig, suchte mich auf, weil sie ihren Zustand gar nicht mehr als richtiges Leben empfand. Gesundheitlich hatte sie mit diversen Beschwerden nach einer Magen-Bypass-Operation zu tun, die ihr ursprünglich extremes Übergewicht zwar reduziert, aber nicht ganz beseitigt hatte. Inzwischen bereute sie ihre im Rückblick falsche Entscheidung und machte sich deswegen heftige Vorwürfe. Sie sprach von dem größten Fehler ihres Lebens. Zudem wagte sie wegen Panikattacken nicht, ihr Haus zu verlassen.

Seit etwa fünf Jahren nahm sie Antidepressiva, mit denen es ihr zunächst etwas besser ging, aber ihre Angst blieb. Später halfen ihr die Medikamente nicht mehr wirklich, aber sie nahm sie trotzdem weiterhin, weil sie Angst vor den Begleiterscheinungen beim Absetzen hatte. Sie fühlte sich nicht mehr lebendig, sondern befand sich nur noch in einem betäubten Dämmerzustand.

Um ihr Leben positiv zu verändern, ging sie freiwillig drei Wochen in eine Tagesklinik. Die erste Woche davon tat ihr mit Basteln und Entspannung gut, aber dann bekam sie keine Therapie, sondern ihre Pillendosis wurde nur noch weiter erhöht. Schließlich wendete sie sich dann an mich.

Zunächst stellte sich heraus, dass sie die Trauer über einige Verluste in ihrem Leben noch nicht verarbeitet hatte. Die Verluste befanden sich durchaus im üblichen menschlichen Rahmen, nur fehlte ihr jegliche Kompetenz zur Verarbeitung von Gefühlen, sodass sie bislang allen Kummer im wahrsten Sinne des Wortes „in sich hineingefressen“ hatte. Als Erstes lernte sie also den Umgang mit ihren Gefühlen und nahm meine Empfehlungen sehr gut an.

Dann suchten wir nach den tieferen Ursachen für ihre Ängste. Ausgelöst wurden sie häufig durch ihre immer wieder auftretenden Unterzuckerungen, sodass ich ihr den Kreislauf der Angst erklärte. Außerdem gab sie sich selber die Schuld an den Unterzuckerungen durch die Bypass-Operation, sodass auch Schuldgefühle ein wichtiges Thema für sie waren.

Als Ursache für ihre Ängste stellte sich ihre Krippen- und Kindergartenzeit heraus. Was sie dort erlebt hatte, kann man nur als Kindesmisshandlung bezeichnen, sodass gegen die Erzieherin zum Schutz weiterer Kinder hätte vorgegangen werden müssen, wenn sie noch berufstätig gewesen wäre. Inzwischen war sie jedoch in Rente, verursachte meiner Klientin aber immer noch ungute Gefühle, wenn diese sie zufällig beim Einkaufen traf. Kein Wunder, dass sich meine Klientin nicht alleine aus dem Haus traute.

Meine Klientin sprach sehr schnell und intensiv positiv auf Innere-Kind-Heilung an. Trotz Stimmungsschwankungen bekam sie das Gefühl, insgesamt deutlich stabiler als zuvor zu sein und mit ihren Gefühlen umgehen zu können. Zwischendurch ging es ihr sogar so richtig gut, wie sie es schon lange nicht mehr kannte. In Absprache mit ihrer Ärztin begann sie ihre Antidepressiva zu reduzieren.

Nach etwa zwei Monaten war ihr inneres Kind soweit geheilt, dass wir fließend zu ihrer jungen inneren Frau übergehen konnten. Diese hatte aufgrund ihres Übergewichts und erblich bedingten Einnässens viele Hänseleien ertragen müssen und daher sehr in ihrem Selbstwertgefühl gelitten. Für den Heilungsprozess nutzten wir unter anderem spirituelle Energien, zu denen sie einen guten Zugang hatte, Klopfakupressur und Stabilisierung im Alltag.

Nach insgesamt einem knappen halben Jahr Heilung des inneren Kindes und der inneren Frau setzten wir einen intensiven Spirituellen EMDR-Termin an. Dieser hatte den Schwerpunkt Selbstwertgefühl, bereinigte nochmals abschließend ihre Krippen- und Kindergartentraumata und zielte auch schon etwas auf die Verbindung von innerer Frau und innerem Mann ab. Der EMDR-Termin dauerte gut drei Stunden und hatte sehr intensive Nachwirkungen.

Aufgrund ihrer diversen körperlichen Beschwerden hatte meine Klientin den EMDR-Termin schon im Vorfeld mit ihrem behandelnden Arzt abgesprochen und befand sich in ständiger ärztlicher Begleitung. Das war auch zwingend notwendig gewesen, weil sich insbesondere extreme Blutdruckschwankungen ergaben, die sie so aber im Griff hatte. Sie entwickelte ein positives Interesse an ihrer Weiblichkeit und ihrem Körper.

Psychisch erlebte sie starke Stimmungsschwankungen mit ihr völlig unbekannten Gefühlen, die auch aus dem Karmischen und häufig aus dem Göttlichen kamen. Nach ungefähr drei Monaten, auf dem Höhepunkt ihrer psychischen Veränderungen, erlebte sie als ein Adler beziehungsweise von einem Felsen aus einen Überblick über ihre innere Familie, die sich verbunden an den Händen hielt. Sie erfuhr damit den vollständigen Aufbau ihres transzendenten menschlichen Bewusstseins.

Anschließend gewann sie auf nunmehr gesundem Niveau immer mehr an Stabilität. Ihre Tabletten hatte sie inzwischen vollständig abgesetzt. Sie nahm wieder intensiv wahr und fühlte tiefe Liebe für ihren Mann. Wir gingen daher dazu über, ihr endlich wieder normales Leben vorzubereiten. Sie war jetzt so weit, alleine außer Haus zu gehen und ein schönes neues Leben zu genießen.

– Doch ihr Kopf blockierte massiv. Während sie es inzwischen regelmäßig zwar schaffte, früher undenkbare Belastungen wie zum Beispiel sechs Stunden Wartezeit im Krankenhaus ohne Panik auszuhalten, konnte sie sich auf kein schönes Leben für sich selber einlassen. Das hätte zu sehr ihre Schuldgefühle aktiviert, denn sie hatte ihre persönliche Lebensqualitätsgrenze inzwischen deutlich überschritten.

Wir begannen also mit der Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise©. Dazu war es bei ihr vor allem erst einmal nötig, auch in ihrem Alltag Freiraum für sich selber zu schaffen, der ihre Kreativität zuließ. Das Umsetzen dauerte eine Weile, aber ihre innere Dringlichkeit war so groß, dass es ihr schließlich gelang. Dann führte sie die jeweiligen Affirmationen zu Hause durch, während wir vor allem begleitend ihre genau dazu thematisch passenden Alltagssituationen besprachen. Dazu waren regelmäßige Skype-Termine ausreichend.

Zunächst war ihre Abwehr gegen die Schuldgefühle-Affirmationen ziemlich groß, aber sie führte sie trotzdem konsequent täglich mindestens eine halbe Stunde lang durch. Mit dem Auflösen der Schuldgefühle-Blockade kamen bei ihr dann aber bereits so schöne Gefühle in ihr hoch, dass sie die Affirmationen nunmehr sehr gerne sprach und am liebsten gar nicht mehr zu weiteren übergegangen wäre. Auch fuhr sie inzwischen in Begleitung wieder selber Auto und ging alleine einkaufen.

Erneut erlebte sie einen so intensiven psychischen Umbruchsprozess wie zuvor beim Spirituellen EMDR und doch war er völlig anders. Genauer konnte sie ihre inneren Erfahrungen nicht beschreiben, weil ihr die Worte dafür fehlten, aber aus der eigenen Erfahrung heraus wusste ich natürlich genau, was sie meinte und konnte sie bestätigen.

Nebenbei erfuhr sie den Zusammenhang zwischen Bewusstseinszustand und Sinneswahrnehmung, indem sie plötzlich Gerüche „übermenschlich“ wahrnahm, so zum Beispiel vom Nachbarn drei Häuser entfernt. Tatsächlich kommt es im Übergang von der Auflösung der Schuldgefühle-Blockade bis zu den Liebefluss-Affirmationen recht häufig zu übersinnlichen Wahrnehmungen und Fähigkeiten.

Meine Klientin ist jetzt dabei zu lernen, aus ihrer göttlich verbundenen inneren Unabhängigkeit heraus Beziehungen vollkommen neu zu gestalten, befindet sich also im fließenden Übergang von Schritt sieben zu acht der Schuldgefühle-lLl-Praktik©. Dabei machte sie bereits die ihr völlig unfassbare Erfahrung, welch eine positive Wirkung sie auf eine Bekannte hatte, obwohl sie sich vermeintlich völlig egoistisch nur um sich selber gekümmert hatte.

Für viele Menschen ist „Egoismus“ etwas Negatives, weil sie ihn nur durch andere Menschen mit unzureichender göttlicher Anbindung und daher innerem Mangel kennen. Dann bereichert sich der Egoismus auf Kosten anderer. Ist dagegen ein Mensch in seiner göttlich verbundenen Liebesfülle, entzieht er anderen Menschen nichts, sondern sorgt nur liebevoll und angemessen für sich selber.

Diesen positiven Egoismus hatte meine Klientin in gesunder Abgrenzung gegenüber ihrer Bekannten durchgeführt. Dadurch erlebte diese Bekannte den wunderbaren Zustand meiner Klientin als Vorbild und beschloss nun ihrerseits, ihr Leben auch völlig zu ändern.

Meine Klientin hat fast zwei Jahre sehr intensive Entwicklung dafür gebraucht, um so weit zu kommen und das ist ausgesprochen schnell. Abhängig von den karmischen Altlasten und dem Seelenalter kann es auch sehr viel länger dauern. Inzwischen befindet sie sich auf dem dritten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges zur Am-Ziel-Erleuchtung.
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Schuldgefühle-Fall 4: Eine Frau, Mitte vierzig, machte zunächst aus allgemeinem spirituellen Interesse eine Rückführung bei mir. Diese Erfahrung ließ sie dann nicht mehr los, sodass sie sich vornahm, noch mehr zu entdecken, brauchte aber noch ein ganzes Jahr bis sie sich wieder bei mir meldete. Sie wollte zu sich selber finden und ein halbwegs normales Leben führen. Tatsächlich hatte sie sich schon immer als „anders“ empfunden und das viele Jahre auch in Protest gegen die Gesellschaft als Punk ausgedrückt.

Sie war eine besonders sensible fein wahrnehmende Person, die gefühlsmäßig sehr weitgehend dicht gemacht hatte, weil sie im groben Außen übersehen und einfach überrannt wurde. Diesen Selbstschutz im Außen trug sie als Gegeneinander ihrer zarten und kräftigeren Persönlichkeitsanteile auch innerpsychisch mit sich herum.

Wir gingen ganz besonders zart mit ihr um und konzentrierten uns auf die Einstellung ihrer gröberen inneren Eltern gegenüber ihrem zarten inneren Kind. Dabei half Klopfakupressur, ihre ablehnende innere Einstellung zu verändern. Für den praktischen Alltag besprachen wir Unterstützung für ihre zarte innere Frau und Herzchakra-Heilung stärkte diese. Mit bioenergetischer Himmel-Erde-Verbindung kräftigten wir ihren zarten inneren Mann bis zum Übergang in den kräftigeren inneren Mann. Außerdem spielten wir gestalttherapeutisch wiederholt die Ankunft ihrer Seele auf der Erde durch, weil sie gar nicht wirklich hier sein wollte.

Eine ganze Weile beschäftigten wir uns hauptsächlich mit der Kooperation ihrer innerpsychischen Anteile. Dazu brachte sie ihre innere Familie durch das abwechselnde Sitzen auf verschiedenen Stühlen ins Gespräch, kam von einer Leiter aus als Seele auf der Erde an und Beziehungsthemen nutzten wir als äußeren Spiegel für ihre innerpsychischen Themen.

Auf ihr Grundgefühl, falsch zu sein und sich an anderen Menschen zu orientieren, wendeten wir die Schuldgefühle-lLl-Praktik© an. Sie brachte keinerlei begründete Schuldgefühle mit und raste mit hoher Dosierung der Affirmationen geradezu bilderbuchmäßig durch die einzelnen Schritte der Methode hindurch.

Gegen Ende setzten wir noch einen reinigenden zweieinhalbstündigen spirituellen EMDR-Intensivtermin an. An ihm bearbeitete sie abschließend ihre traumatische Ankunft als Seele im Mutterleib bis hin zur Geburt und fühlte nochmals wieder, wie ihre Seelenliebe vom Hass der Ablehnung als unerwünschtes Baby geradezu erstickt wurde. Erst danach war ihre Seele dann endgültig bereit, auf diese Erde zu kommen. Daraufhin konnte sie dann mit den Affirmationen der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung der Liebe und Strukturen die vollständige Verbindung von Göttlich und irdisch herstellen.

Am Ziel ihrer spirituellen Persönlichkeitsentwicklung kam sie dann glücklich zu mir. Strahlend fröhlich erzählte sie mir, wie gut es ihr geht. Endlich ist sie aus ihrem Rückzug ins Göttliche vollständig auf der Erde angekommen und das spiegelte sich auch gleich im Außen dadurch, dass sie nach langer vergeblicher Suche aufgrund ihrer persönlichen Ausstrahlung ihre Traumwohnung fand. Sie hat jetzt ihren Platz auf der Erde gefunden.

Auch ihre abhängige, unerwiderte Liebe gegenüber einem Mann hatte sich nunmehr ins Nichts aufgelöst. Sie war so vollständig bei sich innerlich verbunden, dass ihr eigener innerer Mann für ihre innere Frau nunmehr viel attraktiver war. Eine Rückfrage zum universellen Ursprung ergab, dass sie auch keine Seelenabsprache miteinander hatten, sodass sie den Mann jetzt einfach loslassen konnte.

Stattdessen erfuhr sie, dass sie eine konkrete andere Person in ihrer spirituellen Entwicklung unterstützen sollte und ansonsten ihre Seelenaufgabe darin bestand, in Vorbildfunktion ein glückliches Beispiel zu leben. Wir besprachen dann noch die Mechanismen, wie sie auch ganz gezielt Liebe, Freude und Glücksgefühl in sich gestalten kann, während sich die genau passende Liebesweiterleitung an andere durch sie hindurch ganz automatisch ergibt.

Glücklich verließ sie mich – auch wenn wir natürlich trotzdem weiterhin in Kontakt bleiben – und ich freue mich sehr mit ihr mit. Für ihre Zukunft wünsche ich ihr von Herzen alles Gute.

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Nachtrag: Alle vier geschilderten Schuldgefühle-Fälle auf dem vollständigen spirituellen Weg sind inzwischen Spirituelle Meisterinnen der Am-Ziel-Erleuchtung.

 

Die Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise©[1]

Die Schuldgefühle-lLl-Praktik©[1] in Eigenanwendung

Mein Schüler auf dem vollständigen spirituellen Weg zur Am-Ziel-Erleuchtung: Ich habe zwei E-Mails von meinem Schüler erhalten, die ich gerne an euch weiterleiten möchte, um euch eine andere Perspektive auf den Weg zur Am-Ziel-Erleuchtung zu geben – zusätzlich zu meiner eigenen Sichtweise.

Mein Schüler hat sich auf seinem spirituellen Weg zuerst in die weibliche Erleuchtung hinein entwickelt. Dabei hat ihn Spirituelles EMDR unterstützt. Üblicherweise ist nach einem intensiven Spirituellen EMDR-Termin mit einer Nachwirkung von etwa einem halben Jahr zu rechnen, in dem grundlegende psychische Veränderungsprozesse zu erwarten sind, die ihren Höhepunkt regelmäßig nach ungefähr einem viertel Jahr erreichen. Mein Schüler hatte sich gleich auf eine ganze intensive EMDR-Woche eingelassen, in der aber auch andere Verfahren wie zum Beispiel Rückführung hinzukamen. Ein viertel Jahr später erlebte er dann auf einer Pilgerreise nach Domrémy seine weibliche Erleuchtung. Er war so nett, von seinen Erfahrungen in „Spirituelles EMDR“ zu erzählen.

Anschließend hatte er sich dann erst einmal in Richtung männliche Erleuchtung alleine, nur unterstützt durch seine Lebensumstände, weiterentwickelt. Offenbar wurde für ihn aber nun die Verbindung von weiblicher und männlicher Spiritualität wichtiger, sodass das Universum ihn in diese Richtung führte. Dementsprechend verlor er zunächst die Orientierung und meldete sich wieder bei mir. So ist er jetzt dabei, die Schuldgefühle-lLl-Praktik© anhand meines Buches „Schuldgefühle vollständig auflösen“ durchzuführen. Dazu erhielt ich seine erste E-Mail, die besonders deutlich macht, dass auch die Verbindung nochmals wieder ein ebenso intensiver Entwicklungsprozess ist wie es jeweils auch die weibliche und männliche Erleuchtung sind.

„Liebe Ayleen,
mit Deinem Buch habe ich mich sehr gequält. Es ist mir schwer gefallen, alles für mich zu übersetzen. Dabei hatte ich gegen die Affirmationen am wenigsten einzuwenden, eigentlich gar nichts und am Samstag war ich dann endlich bereit, mit ihnen anzufangen. Der Prozess läuft aber schon länger. Der (äußere?) Anstoß war vor 2 Wochen der Schmus mit [Name] und spätestens seit Montag wurde soviel aufgewirbelt, dass es unübersehbar war, dass etwas im Gange ist. Ein Prozess ist das Letzte, womit ich gerechnet habe und er war mir auch nicht willkommen, im Gegensatz zu früher, wo mir soetwas ein Ersatz für das Leben selbst war. Ich habe nicht mit der Intensität gerechnet und auch nicht mit der Emotionalität. Es ist ein Schwanken zwischen enormer Frustration, Aggression, einer Art dynamischer Gelassenheit und regelrecht entrückten Momenten von unbeschreiblicher Leichtigkeit. Die Frustration bezieht sich auf das nicht anerkannt werden, nicht in dem, was ich kann, nicht in dem, was ich leiste, nicht in dem, was ich aushalte, kaum werde ich überhaupt erkannt [Anmerkung: Das sind typische Themen der Verbindung von göttlich und irdisch] (existentiell bedroht, mit unsicherer Lebenssituation und am Arbeitsplatz geschunden bin ich sowieso, das ist ja nichts Neues, höchstens alles noch viel extremer [Anmerkung: Das sind typische Themen auf dem Weg in die männliche Erleuchtung] ). Liebesbedürftigkeit ist auch da, und die Frustration darüber, dass [Name] immer mehr mauert, weicht gelassener Zuversicht und dann wieder der Unsicherheit, ob ich es überhaupt ernst mit ihr meine. Es ist auch schwer den Kontakt mit dem Gefühl zu ihr zu halten, mitten im Prozess.

Es gab auch noch das Hindernis, dass ich fürchtete, diese Arbeit und überhaupt das sich Einlassen auf den Prozess könnte mich in meinem frisch angenommenen Katholizismus irritieren, ich wollte mich da erst tiefer hineinfinden, bevor ich wieder ausgreife. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es sind nur die einsetzenden Verkrustungen aufgebrochen und ich habe zu jener Leichtigkeit zurückgefunden, die mich bei meinen ersten Begegnungen mit dem alten Ritus begleitete. Heute sang ich in der Messe wieder wie ein Star-Baryton. Ich habe jetzt den mir seit 3 Jahren lieb gewonnenen Rosenkranz ausgesetzt, für die Dauer der Affirmationen. Der Rosenkranz zielt zwar auf etwas anderes, arbeitet aber auch mit Wiederholungen und könnte insofern die Wirkung verzerren… Die heutige Predigt übrigens ging über die Synthese von Religion und weltlichem Leben und einige Sätze darin hätten als Zitate aus Deinem Buch durchgehen können.

Vor diesem Hintergrund hast Du vielleicht eine Vorstellung davon, wie ich vorgehen sollte. Die Aufhebung tatsächlicher Schuld ist bereits geschehen, auf etwas andere Weise, als Du es vorschlägst, aber ich muß Dir hier ja nicht das Bußsakrament erklären. Auf jeden Fall hat mich die Auseinandersetzung mit Dir der tieferen Bedeutung meines Pilgergangs nach La Salette vor 3 Monaten näher gebracht.

Ich bin noch bei Affirmation Nr. 1. Eine Stunde pro Tag habe ich mir als Minimum vorgenommen, möglichst zwei. Dabei bewährt es sich, in alle Himmelsrichtungen sowie nach oben und unten zu sprechen, je 1-mal in jede Richtung, dann 2-mal, bis 10-mal und dann ist schon einen halbe Stunde weg. Den Rest mache ich entsprechend Deinen Vorschlägen.
Wie denkst Du das, wieviel Tage jeweils für die ersten 3 Affirmationen? Und dann alle 3 jeweils aneinandergereiht, also ‚Löschung- Ursache- Tötung‘ als 12er hintereinander weg oder jeweils ein 4er und dann nach z.B. 20 Minuten der nächste 4er usw. ?

Alles Liebe,
Dein …“

„Lieber …,
so viel wie sich bei dir tut, solltest du die ersten drei Affirmationen noch weiter fortsetzen, bis die Wirkung abklingt. Bei dem 12er kannst du beide Varianten wählen.
Mach weiter so.
Liebe Grüße deine Ayleen“

Am Abend desselben Tages erhielt ich dann noch diese weitere E-Mail:
„… das bedeutet, jetzt gleich alle drei Affirmationen und nicht erst eine Woche lang die erste? Und wenn es abgeklungen ist, dann ist doch der Prozess zuende oder was meinst Du mit abklingen? Zunächst mal steigert sich die Wirkung, sodass ich denke, ich müsste eher bremsen. Es ist doch erst der dritte Tag und ich denke schon manchmal, ich könnte mit bloßen Händen gemauerte Wände eindrücken! Tatsächlich wächst die Körperkraft meßbar, ohne dass ich trainiere. Die Affirmationen werden zu einer Art Rap und ich bewege mich auch entsprechend, manchmal aber bewege ich mich eher Chi Gong mäßig. Mein Gott, warum knallt das denn alles so? Ich dachte ich wäre durch das Gröbste durch, was ist das denn jetzt auf einmal? …
Lieben Gruß, …“

„Lieber …,
die Zeitangaben sind ungefähre Erfahrungswerte. Wenn es sich gesteigert hat und nach Verarbeitung wieder abklingt, kann es jeweils weitergehen.
Liebe Grüße deine Ayleen“

„Lieber …,
ich war gestern die ganze Zeit mit meinem kaputten Computer beschäftigt, sodass ich nur Zeit für kurze praktische Antworten hatte, damit du erst einmal weiterkommst.
Doch jetzt möchte ich noch hinzufügen, dass ich mich sehr mit dir mitfreue, was du schon gleich für richtig spannende Erfahrungen machst. Eigentlich sind diese erst etwas später im Prozess zu erwarten, aber das ist natürlich bei jedem anders. Das mit der Kraft stimmt, obwohl sie üblicherweise eher psychisch als körperlich empfunden und regelmäßig früher von den anderen als von einem selber wahrgenommen wird. Insofern muss aufgepasst werden, andere Menschen nicht unabsichtlich völlig zu überfordern, aber bei dir ist die eigene Bewusstheit ja offenbar schon gleich mit dabei.

Ich freue mich mit dir mit und bin schon ganz gespannt, wie es für dich persönlich wahrgenommen weitergeht.
Alles Liebe deine Ayleen“

Die weibliche Erleuchtung (entspricht der herkömmlichen Erleuchtung) ebenso wie die männliche Erleuchtung ebenso wie die Verbindung beider Erleuchtungsformen beziehungsweise von weiblicher und männlicher Spiritualität sind jeweils für sich völlig unterschiedliche und doch vergleichbar intensive und vollkommen unvorstellbare Erfahrungen, die jeweils die eigene Persönlichkeit und Weltwahrnehmung vollständig verändern.

Alle drei Erfahrungen jeweils für sich genommen sind schon unbeschreiblich. Das Ziel ist dann wie eine Geburt in eine völlig neue Welt. Tatsächlich sind nicht nur die eigene Persönlichkeit und Wahrnehmung bis konkret ins Körperliche hinein völlig verändert, sondern auch die Welt an sich ist weder real noch eine Illusion – sondern Göttlich mit bewusster göttlicher Gestaltung des Irdischen, in welcher Beziehungen von der Seele ausgehend bewusst im Alltag gelebt werden.

Liebe Grüße eure Ayleen

 

Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung: Die geheilte und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung

 

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[1] Dieses Auflösen von Schuldgefühlen bezieht sich auf Erfahrungen in Einzelfällen und ist nicht durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Daher kann ein Erfolg nicht mit Sicherheit erwartet werden und auch schädliche Wirkungen sind nicht auszuschließen. Darüber hinaus sind die spirituellen Praktiken nur von Gesunden beziehungsweise auf gesunde Personen anzuwenden und beinhalten gleichermaßen spirituelle Chancen und Risiken.

[2] © Urheberrechtshinweis:
Diese „Schuldgefühle löschen – Liebe leben – Verfahrensweise“, in Kurzform „Schuldgefühle-lLl-Praktik“, ist urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt, bis auf für die Ursprungsform der Affirmationen, bei Dr. rer. pol. Ayleen Birgit Scheffler-Hadenfeldt. Nur mit Ausbildung und Zertifikat gilt die Erlaubnis als erteilt, die Inhalte ihres Buches „Schuldgefühle vollständig auflösen“ über die reine Eigenanwendung hinaus zu verwenden und die „Schuldgefühle-lLl-Praktik“ auch kommerziell zu nutzen.
Wer gegen das Urheberrecht verstößt, macht sich gem. §106ff Urhebergesetz strafbar. Er wird zudem kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadensersatz leisten. Kopien von Inhalten können im Internet ohne großen Aufwand verfolgt werden.
4.8.2016 Dr. rer. pol. Ayleen Birgit Scheffler-Hadenfeldt