neues Bewusstsein ‒ „Gretel und Hänsel“

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Zeitenwende: das Bewusstsein des neuen Zeitalters

Mit der Überarbeitung des Märchens „Hänsel und Gretel“ zu „Gretel und Hänsel“ möchte ich das Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters der Am-Ziel-Erleuchtung an die Menschen weitergeben. Das neue Zeitalter der Am-Ziel-Erleuchtung bedeutet die Heilung des Weiblichen für die Verbindung von Göttlich zu irdisch.

Die herkömmliche Botschaft von „Hänsel und Gretel“ lautete: vernichtet das Weibliche. Darauf gehe ich in meinem Video „Die 7 größten spirituellen Irrtümer“ ein. Das Märchen sollte daher in seiner ursprünglichen Form nicht mehr verwendet werden, weil es der Persönlichkeitsentwicklung sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich schadet. Wie das überarbeitete Märchen „Gretel und Hänsel“ stattdessen den vollständigen spirituellen Weg unterstützt, erkläre ich weiter unten.

Damit ihr das überarbeitete Märchen „Hänsel und Gretel ‒ Gretel und Hänsel“ bequem anwenden und weitergeben könnt, habe ich eine PDF-Datei „Hänsel und Gretel ‒ Gretel und Hänsel“ für euch zusammengestellt. Außerdem lese ich euch in dem folgenden Video „Gretel und Hänsel“ persönlich vor.

Spiritueller Weg: „Gretel und Hänsel“ – Erläuterung

Welche Bewusstseinsinhalte werden durch „Gretel und Hänsel“ angesprochen? Schon die Überschrift enthält eine doppelte Botschaft. Von „Hänsel und Gretel“ zu „Gretel und Hänsel“ beinhaltet erstens den Wechsel ins neue Zeitalter der Am-Ziel-Erleuchtung, welches auf der Verbindung von Göttlich zu irdisch durch das Weibliche hindurch beruht. Deshalb steht nun Gretel an erster Stelle. Wahlweise verwende ich die Bezeichnung „Hänsel und Gretel – Gretel und Hänsel“, um die Integration des Herkömmlichen auszudrücken oder nur „Gretel und Hänsel“, um das Neue zu betonen.

Zweitens drückt die Überschrift „Hänsel und Gretel – Gretel und Hänsel“ einen Wechsel im Bewusstsein durch Persönlichkeitsentwicklung aus, welcher sich im Märchen zeigt. Dieser entspricht dem Regelfall der Persönlichkeitsentwicklung auf dem vollständigen spirituellen Weg. In der Ausgangssituation ist die innere Frau, symbolisch als Mutter und Stiefmutter, in ihrer natürlichen Ursprungsform gestorben und nicht mehr mit ihrer weiblichen Stärke sowie dem Göttlichen verbunden. Daher ist sie überfordert und kann weder ihre innere Familie zusammenhalten noch die universelle Liebe durch sich selber hindurch in diese hineinfließen lassen.

Bei Identifikation mit einem vom Göttlichen abgetrennten Ego ist die Richtung der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung von irdisch zu Göttlich und entspricht den drei Abschnitten des vollständigen spirituellen Weges, wie ich sie in meinem Buch „Der vollständige spirituelle Weg“ beschreibe. Diese Entwicklungsrichtung gilt für alle schon etwas älteren Seelen, während kleinkindliche Seelen den vollständigen spirituellen Weg in umgekehrter Reihenfolge gehen. Daher beschreibt das Märchen den Bewusstseinswechsel für die schon etwas älteren Seelen.

Dem Irdischen ist das Männliche näher, sodass zuerst Hänsel mit guten Ideen (Kieselsteine, Brotstückchen) die Führung übernimmt. Später weiß Gretel besser mit dem Entchen umzugehen, weil das Weibliche den besseren Zugang zum gefühlsmäßigen Unbewussten hat. Beide sind sie zugleich eingebettet in das Ganze und haben daher auch direkten göttlichen Zugang, Hänsel über den Regen und Gretel über die Stimme in ihrem Herzen. Auch sind die Übergänge fließend, sodass beide wechselseitig kooperieren.

Mit Gretel und Hänsel ist bereits das innere Kind in weibliche und männliche Aspekte unterschieden, was die Bedeutung dieses Themas in diesem Märchen hervorhebt. Dadurch, dass zuerst der vom Göttlichen abgetrennte männliche Aspekt aktiver ist und später das göttlich angebundene Weibliche die Führung übernimmt, wird die Persönlichkeitsentwicklung hin zur Am-Ziel-Erleuchtung vermittelt. Da der Schwerpunkt am Ende des Märchens allerdings beim Irdischen mit universeller Anbindung verbleibt, beschreibt „Gretel und Hänsel“ also den zweiten Abschnitt des vollständigen spirituellen Weges. Damit führt es die Menschen ausgehend von ihrem aktuellen Bewusstseinszustand des ersten Abschnittes des vollständigen spirituellen Weges auf das nächste Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters.

Wie wird die Persönlichkeitsentwicklung durch „Hänsel und Gretel – Gretel und Hänsel“ im Einzelnen beschrieben? Der Mangel des vom Göttlichen abgetrennten Egos ist so groß, dass sich in den dunklen Wald auf die Suche im Unbewussten begeben wird. Im ersten Anlauf wird sich aber noch nicht tief genug hineingetraut und die Kinder finden wieder zurück. Der männliche Aspekt hält dabei in Form von Kieselsteinen gefühllos an den Strukturen fest. Nach der Rückkehr der Kinder sind alle erst einmal erleichtert, doch wieder im vertrauten Bewusstseinszustand zu sein.

Der Mangel des Egos ist jedoch so unerträglich, dass der nächste und diesmal erfolgreiche Versuch zur Persönlichkeitsentwicklung unternommen wird. Diesmal wird sich an den weiblichen Gefühlen in Form von weichem, Nahrung spendendem Brot festgehalten und die innere Familie traut sich tiefer in den unbekannten Wald hinein. Es wird sich auf das Unbewusste eingelassen und dieses unterstützt nun die Persönlichkeitsentwicklung. Die Vögel picken die Brotstückchen auf, sodass der Weg zurück nicht mehr gefunden und stattdessen immer tiefer ins Unbewusste vorgedrungen wird.

Vögel als Krafttiere sind oftmals Boten zwischen den Menschen und der spirituellen Welt. Dabei steht auf dem Hinweg das Element Luft mit Klarheit und Gedanken als männlicher Schwerpunkt im Vordergrund. Auf dem Rückweg betont die Ente das Element Wasser als weiblichen Schwerpunkt. Die Vögel führen in diesem Märchen in die spirituelle Welt hinein und unterstützen auch wieder ins Irdische zurück.

Das Knusperhaus steht für Nahrung und zwar durch seine Süße für Nahrung in Form von universeller Liebe. Die weise alte Frau ist der Zugang zur göttlichen Liebe. In diesem Märchen geht es um das weibliche Spirituelle System der Liebesheilung. Das Weibliche entspricht dem Element Wasser, weshalb die Bewusstseinsentwicklung durch Wasser erfolgt. Innerhalb dieses weiblichen Spirituellen Systems werden wiederum die weiblichen und männlichen Aspekte gleichermaßen berücksichtigt, indem Gretel des Nachts (weiblich) und Hänsel tagsüber (männlich) beide gemeinsam mit Wasser (weiblich) den Zugang zur weiblichen Spiritualität (weise alte Frau) reinigen.

Nachdem vom Irdischen aus über Hänsel und Gretel die Verbindung zur weisen alten Frau hergestellt und von alten Verletzungen befreit wurde, entwickelt diese nunmehr wieder ihre ursprüngliche Stärke. Sie lehrt ihre Weisheit entsprechend den sieben Haupt-Chakren in einem Entwicklungszyklus von sieben Monaten und versorgt aus ihrem göttlichen Schatz sowie mit ihrer Heilungsfähigkeit die innere Familie. Die irdische innere Familie wird vom Göttlichen aus ernährt.

Auf dem Rückweg überqueren Gretel und Hänsel das Wasser, welches den Kummer der Welt enthält. Damit sind all die Verletzungen und Schuldgefühle des Weiblichen als karmische Bewusstseinsschicht gemeint, welche das Göttliche vom Irdischen allgemeinmenschlich auch weiterhin trennen.

Im Gegensatz zur Allgemeinheit geht es dem individuellen Bewusstsein des Märchens jetzt allerdings sehr gut. Die innere Familie ist voller Freude wieder zusammen, sie haben durch die Lehrzeit von Gretel und Hänsel größere Fähigkeiten als zuvor, verfügen über Nahrung, Reichtum und Heilungsmittel und sind auch weiterhin über das Weibliche mit dem Göttlichen verbunden. Vom inneren Kind aus zur inneren Frau weiterentwickelt ist das Weibliche nunmehr auch in erwachsener Form über die Stiefmutter mit der universellen weiblichen Stärke der weisen alten Frau vereint. Die Stiefmutter holt sich Führung vom Göttlichen, sodass sie nicht mehr überfordert ist. Auch die Heilkraft der ursprünglichen Mutter ist durch das Pflanzen der Samen auf ihrem Grab mit einbezogen und die Geschöpfe des Waldes sind positiv integriert.

Damit vermittelt „Hänsel und Gretel – Gretel und Hänsel“ die Entwicklung hin zu einem vollständigen, gesunden, göttlich-irdisch verbundenen Bewusstsein. Das universelle Ganze hat mich speziell in eine Überarbeitung dieses Märchens geführt, weil es mit der göttlich-irdischen Verbindung sowie der Heilung des Weiblichen das Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters der Am-Ziel-Erleuchtung unterstützt. Der Liebesfluss von Göttlich zu irdisch lässt es der inneren Familie gutgehen. Daher lebt diese nunmehr in liebevoller innerer Gemeinschaft und zuverlässigem Wohlstand.






 

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Eine Übersicht meiner persönlichen Geschichten findet ihr unter „Erfahrungen auf dem spirituellen Weg“. Weiter zu Spirituelle Meisterinnen, Meister und Gurus. Siehe auch Eckhart Tolle und Sri Chinmoy sowie Kritik an den Erleuchteten (z.B. Matthias Pöhm kritisiert Anssi Antila).

Am-Ziel-ErleuchtungNeues Zeitalter als evolutionärer Bewusstseinssprung: Die geheilte und transzendierte innere Familie verbunden mit der herkömmlichen Erleuchtung als Am-Ziel-Erleuchtung