Das Bewusstsein des neuen Zeitalters – Bewusstseinsphilosophie

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Definition Bewusstsein nach Ayleen Lyschamaya: Alles ist Bewusstsein, aber nicht alles hat Bewusstsein. Das, was dafür sorgt, dass etwas entsteht, ist gestaltendes Bewusstsein; das heißt, es hat Bewusstsein. Alles, was entsteht, ist der Ausdruck von Bewusstsein.

Beispielsweise haben alle Tiere Gefühle. Doch nur die Warmblüter (Säugetiere und Vögel) verfügen über eigenes Bewusstsein. Dagegen sind die Kaltblüter (Fische, Reptilien, Amphibien, Insekten) Ausdruck von Bewusstsein.

Die Warmblüter bestehen aus einem in sich geschlossenen Energiesystem, das abgegrenzt seine eigene Wärme erzeugt. Energie und Bewusstsein hängen unmittelbar miteinander zusammen, sodass daran Bewusstsein erkannt werden kann. Kaltblüter beziehen ihre Energie von außen. Daher sind sie eine Gestaltung des übergeordneten Bewusstseins, in diesem Fall des universellen Bewusstseins.

Das Bewusstsein des neuen ZeitaltersAyleen Lyschamaya stellt die Grundlagen des Bewusstseins vor:

Das neue Zeitalter ist da: energetisches Bewusstsein ersetzt den Maßstab der Wissenschaftlichkeit.

Alles ist energetisches Bewusstsein – gleicher Art, verschiedener Art oder ineinander verschachtelt.

Vier Bewusstseinsebenen und zwei Gestaltungskräfte bestimmen das Leben der Menschheit.

Jegliche Gestaltung des Irdischen erfolgt von Universell zu irdisch über die verschiedenen Bewusstseinsebenen hinweg.

Die Göttlich-irdische Verbindung bedeutet das neue Zeitalter.

Aus dem Bewusstsein heraus ist auch die Evolution der Menschheitsgeschichte zu verstehen. Deswegen werden die allgemeinen Erläuterungen zum Bewusstsein weiter unten auf das Beispiel „Bewusstseinsevolution der Menschheitsgeschichte“ angewendet.

In ihrem Artikel „Von der Urknall- zur Energetischen Bewusstseinstheorie“ beschreibt Ayleen Lyschamaya, wie das Universum, einschließlich seiner Paralleluniversen, aus dem Bewusstsein und den Energien heraus erklärbar ist. In diesem Artikel „Das Bewusstsein des neuen Zeitalters“ stellt sie dazu die Grundlagen des energetischen Bewusstseins vor.

Welche bisherigen Erklärungsansätze[1] zum Bewusstsein gibt es?

Es soll nicht verschwiegen werden, dass bereits die Existenz zumindest von subjektivem Bewusstsein bestritten wird. So halten der Materialismus und der Physikalismus nur die Materie beziehungsweise die physikalische Wirklichkeit für real. Dementsprechend können sie Bewusstsein nicht erklären.

Der Materialismus und der Physikalismus gehören zum Monismus. Während der philosophische Dualismus meist zwei Substanzen – Geist und Materie – annimmt, geht der Monismus von der Existenz nur einer Substanz aus.

Aus der Sichtweise des Idealismus oder Phänomenalismus ist alles Geist und sind nur geistige Vorgänge real. Dies entspricht einer einseitigen Betonung des Mentalkörpers. Der Mentalkörper ist ein feinstofflicher Energiekörper, welcher die Gedanken enthält.

Neutraler Monismus wiederum ist die philosophische These, dass sowohl dem Geist als auch der Materie ein drittes, unabhängiges Prinzip zugrunde liegt. Dieses dritte, unabhängige Prinzip ist das transzendente Bewusstsein des neuen Zeitalters, welches vom Universellen ausgeht, auf Energien beruht, die Gefühle mit einbezieht und durch zwei gegensätzliche Kräfte (die Polaritäten) gestaltet. Zu den Polaritäten gehören beispielsweise weiblich und männlich, Plus und Minus, die gesamte Dualität … Auf das transzendente Bewusstsein des neuen Zeitalters wird im Folgenden näher eingegangen.

Die Neurowissenschaftler/innen definieren Bewusstsein als „… geistige Fähigkeit, aktiv zu verarbeiten, was in uns und um uns herum vorgeht. …“ Sie gehen davon aus, dass Bewusstsein aus physikalischen Hirnzuständen entsteht und untersuchen, wie dieser Zusammenhang aussehen könnte. Doch wie kann Bewusstsein herauskommen, wenn nicht-bewusste Materie in komplexer Weise als Gehirn zusammengesetzt wird?[2] – Gar nicht, dieser Untersuchungsansatz ist ein Irrtum.

Der Panpsychismus geht davon aus, dass Materie bewusst ist. Das komplexe menschliche Bewusstsein soll aus Teilchen mit einfachem Bewusstsein entstehen. Bewusstsein wird als der konkrete Stoff angesehen, aus dem Realität besteht. Es ist richtig, dass Materie Bewusstsein ist. Allerdings baut auch der Panpsychismus die Welt immer noch von der – wenn auch bewussten ‒ Materie ausgehend auf. Tatsächlich jedoch ist es genau umgekehrt. Das Bewusstsein schafft Materie. Es drückt sich in der Materie und als Materie aus.

Des Weiteren gibt es die holistischen Panpsychisten/innen, welche die Geistigkeit aller Dinge von der Geistigkeit des Ganzen ableiten. Die Weltseele wiederum wird sich als eine unsterbliche, unsichtbare, denkende und lebende Substanz vorgestellt. Diese Vorstellung beruht auf einer Analogie zwischen der Gesamtheit des Kosmos und dem Menschen. Das Universum als Makrokosmos soll analog zum Menschen, dem Mikrokosmos, strukturiert sein. Von dieser Annahme geht auch die Am-Ziel-Erleuchtung© aus. Diese hat 2016 das vollständige transzendente Bewusstsein der Menschen erfahren, sodass sich daraus das Bewusstsein des neuen Zeitalters ergibt.

Wie ist das energetische Bewusstsein des neuen Zeitalters aufgebaut?

Das vollständige transzendente menschliche Bewusstsein besteht aus vier energetischen Bewusstseinsebenen[3]:

(4) Universelles Ganzes; darin ist alles eingebettet,

(3) göttlicher Bewusstseinsanteil bzw. Seele; als erste Individualität,

(2) göttlich-irdische Liebesflussverbindung; als evolutionärer Entwicklungsssprung,

(1) Ego als psychische innere Familie(AL) (inneres Kind, innere Frau, innerer Mann) mit karmischer Kompetenz und Körper; als strukturbasierte Spirituelle Psychotherapie(AL) / Coaching(AL) des neuen Zeitalters.

Identifiziert sich ein Mensch mit dem universellen Ganzen, erfährt sie/er Liebe, Harmonie und ihre/seine Seelenaufgabe als Schlüsselfunktion im universellen Plan. Es wird der tiefe Sinn der eigenen Existenz erfüllt. Die Seele inkarniert sich als Botschafter/in der universellen Liebe. Die göttlich-irdische Liebesflussverbindung im transzendenten Bewusstsein des neuen Zeitalters ersetzt die Schuldgefühle-Blockade und den karmischen Machtanspruch des alten Zeitalters. Die ehemalige Schuldgefühle-Blockade wird zur Kompetenz des Weiblichen und der ehemalige Machtanspruch zur Kompetenz des Männlichen. Die universelle Liebe fließt in die geheilte und kooperative psychische innere Familie(AL) und in den Körper. Dort führt sie zu irdisch-kräftigen Gefühlen von Liebe, Freude, Glückseligkeit und Ekstase und strahlt zu anderen Menschen ‒ diese heilend ‒ aus.

Das Bewusstsein ist als Energie wahrnehmbar. Energie und Bewusstsein hängen so eng miteinander zusammen, dass die Bezeichnung „energetisches Bewusstsein“ zutreffend ist. „Bewusste Energie“ wäre genauso richtig. Der gesamte Mensch ist eigentlich ein Feld, das aus verschiedenen Schichten unterschiedlich schwingender Energie aufgebaut ist. Dabei schwingt der physische Körper so niedrig, dass er fest erscheint. Geformt und erhalten wird der physische Körper von subtileren Energieschichten, den sogenannten feinstofflichen Energiekörpern.

Der Spirituelle Körper entspricht den drei göttlichen Bewusstseinsebenen. Der Mentalkörper mit den Gedanken, der Emotionalkörper mit den Gefühlen und der Ätherleib mit dem physischen Körper gehören zum irdischen Bewusstseinsanteil. Unterschiedlich verdichtet befinden sich die feinstofflichen Energiekörper auf verschiedenen Schwingungsstufen. Diese sind eigenständig wahrnehmbar und befinden sich zugleich in fließendem Übergang zu den jeweiligen weiteren Schwingungsstufen. Alle Schwingungsstufen entstehen aus der Energie des universellen Ganzen.

Ob die Energie des universellen Ganzen auf den verschiedenen Bewusstseinsebenen eher emotional oder energetisch wahrgenommen wird, hängt davon ab, ob sich die Person auf die weibliche oder auf die männliche Polarität einstellt. Bewusstseinsgestaltung findet von Göttlich zu irdisch durch die Polaritäten statt. Dabei steht beim männlichen Spirituellen System, jeweils mit weiblichen und männlichen Aspekten, die Dynamik im Vordergrund. Beim weiblichen Spirituellen System, ebenfalls mit weiblichen und männlichen Aspekten, ist die Liebesheilung besonders wichtig. Beide Spirituellen Systeme wenden die universellen Gesetzmäßigkeiten der Bewusstseinsgestaltung meistens genau gegensätzlich an.

Das universelle Ganze ist der Ursprung allen Bewusstseins mit einer Grundenergie, welche verdichtet zur individuellen Energie mit individuellem Bewusstsein wird. Je nachdem, in welche Form hinein sie verdichtet wird, entsteht unterschiedliches Bewusstsein. Dieses kann zu einer gleichen Art von Bewusstsein gestaltet werden, wie beispielsweise zu verschiedenen einzelnen Menschen. Die universelle Energie kann aber auch zu unterschiedlichen Arten verdichtet werden, die nebeneinander existieren, wie beispielsweise Menschen, Tiere und Pflanzen.

Schließlich ist auch noch eine Verschachtelung der individuellen Bewusstseinsgestaltungen gegeben. Beispielsweise sind die Menschen, Tiere und Pflanzen in der Bewusstseinsgestaltung Erde enthalten. Diese ist wiederum mit der Bewusstseinsgestaltung des Universums verschachtelt.

Die verschachtelten Bewusstseinsgestaltungen enthalten und/oder überlappen sich gegenseitig, während die gleichen und verschiedenen Arten von Bewusstsein nebeneinander gestaltet sind. Um welche Relation von Bewusstsein es sich jeweils handelt, hängt vom Bezugssystem ab. So sind Menschen und Tiere unterschiedlicher Art, wenn man beispielsweise an Hunde denkt. Parasiten hingegen bedeuten mit dem Wirt verschachteltes Bewusstsein.

Die gleichen und verschiedenen Arten von Bewusstsein ebenso wie die Verschachtelungen befinden sich in energetischem Austausch, weil alles Bewusstsein Teil des universellen Ganzen ist. Dieser energetische Austausch kann als Liebesfluss von Göttlich zu irdisch durch individuelles Bewusstsein gestaltet werden. Die individuelle Bewusstseinsgestaltung wendet die beiden Polaritäten in Übereinstimmung mit den universellen Gesetzmäßigkeiten an.

Bewusstsein gleicher Art wird von den Menschen grundsätzlich als Bewusstsein erkannt, wenn auch manchmal (beispielsweise von den Physikalisten/innen) nicht anerkannt. Über das Vorhandensein von Bewusstsein anderer Art wird diskutiert. Verschachteltes Bewusstsein wird in Form von Materie regelmäßig nicht als Bewusstsein erkannt und in feinstofflicher Form vermutlich noch nicht einmal wahrgenommen.

Fazit: Alles ist energetisches Bewusstsein. Individualisiert wird Bewusstsein energetisch in verdichteter Form. Verdichtete Bewusstseinsformen können gleicher Art, verschiedener Art oder ineinander verschachtelt sein. Individualisierte Bewusstseinsformen bestehen aus verschiedenen Schwingungsebenen. Alle Bewusstseinsformen befinden sich in gegenseitigem Austausch und gestalten durch die Polaritäten.

Der Wertmaßstab des neuen Zeitalters

Wissenschaftlichkeit als Wertmaßstab des alten Zeitalters ist durch energetisches Bewusstsein als Wertmaßstab des neuen Zeitalters abgelöst. Dieser Paradigmenwechsel ergibt sich aus dem eigenen Anspruch der Wissenschaft. Zu den Werten der Wissenschaft gehört Objektivität. Das heißt, Fakten und Schlussfolgerungen sollen sich unabhängig von der Person an der Realität orientieren. Diese dient als Maßstab dafür, ob Aussagen wahr oder falsch sind.

Es gibt keine vom Bewusstsein unabhängige Realität, sondern Bewusstsein gestaltet die Realität beziehungsweise Realität ist gestaltetes Bewusstsein. Durch die Bewusstseinsgestaltung „Realität“ lassen sich lediglich Rückschlüsse auf das zugrundeliegende Bewusstsein ziehen. In dieser Hinsicht behält die „Realität“ ihren Nutzen für die Wissenschaft. Das heißt, die „Realität“ ist nicht der Maßstab, aber ein nützliches Hilfsmittel für die Wissenschaft. Wissenschaft wiederum ist ein wertvolles Hilfsmittel dafür, irdisches Bewusstsein zu untersuchen. Zu diesem gehören auch die Gefühle.

Fazit: Die Wissenschaft hat sich am transzendenten energetischen Bewusstsein mit seinen universellen Gesetzmäßigkeiten ebenso wie an den Gefühlen und Naturgesetzmäßigkeiten zu orientieren.

Wie kann die Orientierung in der Praxis aussehen?

Solange, bis sich das transzendente Bewusstsein bzw. das Verständnis vom transzendenten Bewusstsein durchgesetzt hat, bietet Ayleen Lyschamaya an, wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre Übereinstimmung mit dem höheren Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters zu überprüfen. Dazu ist ihr jeweils eine Zusammenfassung des Inhaltes zuzusenden, welche Ayleen Lyschamaya dann in Hinblick auf das transzendente Bewusstsein beurteilt. Durch ihr vollständiges transzendentes Bewusstsein der Am-Ziel-Erleuchtung© möchte Ayleen Lyschamaya die Wissenschaftler/innen unterstützen, um auch in dieser Form die Menschheit auf das höhere Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters zu begleiten.

Auch wenn die Naturwissenschaftler/innen noch nicht über das neue Bewusstsein verfügen, können sie die ersten sein, die das vollständige transzendente Bewusstsein der Menschen verstehen. Im Grunde ist es sehr einfach:

Die Erde ist keine Scheibe, sondern rund – ebenso ist Materie nicht die Realität, sondern gestaltetes Bewusstsein.

Mit diesem umgekehrten Ansatz können die meisten wissenschaftlichen Probleme gelöst werden. Auch die Bewusstseinsevolution der Menschheitsgeschichte folgt dieser umgekehrten Richtung:

Die Bewusstseinsevolution der Menschheitsgeschichte

Das Bewusstsein der Menschheit hat sich vom Seelischen aus ins Irdische hinein entwickelt. Wie ein Baby sich zunächst in Symbiose mit seiner Mutter befindet, erging es auch der Menschheit. Vor ungefähr 2 Millionen Jahren gab es die ersten Menschen. Diese identifizierten sich seelisch in Symbiose mit Musubi (dem universellen Ganzen) und verfügten noch nicht über irdisches Ich-Empfinden.

Aus diesem Seelenbewusstsein heraus nahmen die ersten Menschen auch ihre Umwelt entsprechend wahr. Das Seelenbewusstsein ist liebevoll mit allem verbunden, sodass die ersten Menschen die irdische Strukturebene undifferenziert als Einheit aus Natur, Tieren und Menschen empfanden. Aus ihrer Symbiose mit Musubi schloss diese Einheit auch die Sterne mit ein. Das Universum, die eigenen Person und die Welt waren miteinander verschmolzen.

Musubi, die Seelen-Bewusstseinsebene und die irdische Struktur-Bewusstseinsebene differenzierten sich zuerst als horizontale Unterscheidung der Bewusstseinsebenen. Die seelisch-irdische Gestaltungskompetenz und vertikale Ich-Abgrenzung als Individualität entwickelten sich erst später.

Die energetisch hoch schwingende Seelen-Bewusstseinsebene ist umso besser von der Struktur-Bewusstseinsebene zu unterscheiden je kräftiger und zugleich niedriger schwingend letztere ist. Ihre Kraft entwickelt die Strukturebene durch energetische Verdichtung. Dies geschieht durch zunehmende irdische Energieansammlung in Form von Wiedergeburten im Zeitverlauf über die Generationen hinweg automatisch.

Zusätzlich beschleunigte Musubi die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit durch eine vorübergehende Differenzierung der Menschen in Neandertaler und Homo sapiens. Die Neandertaler verfügten über besonders kräftige irdische Strukturen und beschleunigten daher die Verdichtung und Unterscheidbarkeit der Strukturebene von der Seelenebene. Der leichtere Homo sapiens entwickelte sich parallel zum Neandertaler schon in Hinblick auf die später notwendigen Mentalkörperqualitäten für die Ich-Abgrenzung. Das heißt, die Menschheit entwickelte die kräftige Struktur des Bodenständigen und die Veranlagung für die künftigen Mentalkörperqualitäten gleichzeitig und dadurch schnellstmöglich.

In dem Ausmaß, wie die menschliche Energieverdichtung insgesamt zunahm, wurde der Neandertaler evolutionär nicht mehr benötigt, sodass er schließlich vor ungefähr 40.000 Jahren ausstarb. Die Menschheit verfügte seitdem über deutlich unterscheidbare Seelen- und Struktur-Bewusstseinsebenen.

Neandertaler-Bewusstsein

Während der allmählichen Unterscheidbarkeit von Seelenebene und Strukturebene kam die Bewusstseinswahrnehmung der bodenständigen inneren Frau und des bodenständigen inneren Mannes hinzu. Die Menschen erfuhren sich über ihren Körper in bodenständiger Form als „Ich“. Zugleich blieben sie aus seelischer Weltsicht heraus mit allem verbunden. Schamanische Fähigkeiten hatten ihren Anknüpfungsschwerpunkt im Seelenbewusstsein und magische Praktiken mehr im bodenständigen Bewusstsein. Die Seelenwahrnehmung und die bodenständige Wahrnehmung flossen spirituell ineinander.

Nachdem sich die Seelen- und Strukturebene stabil im menschlichen Bewusstsein horizontal voneinander unterschieden hatten, entwickelte sich als Nächstes die vertikale seelisch-irdische Gestaltungskompetenz. Zuerst entwickelte sich die weibliche Gestaltungskompetenz vor ungefähr 12.000 Jahren. Sie drückte sich im Ackerbau aus, zeigte sich in der Sprachqualität und in den kulturellen Fähigkeiten. Um ungefähr 3.500 v.Chr. herum entstanden Hochzivilisationen und Opferrituale an die Große Göttin.

An dieser Stelle kam es zu einem Fehler in der menschlichen Bewusstseinsentwicklung. Die Gestaltungskompetenz hätte sich vom Seelischen ausgehend auf das Irdische richten sollen. Doch stattdessen wurde sich am Irdischen orientiert und auf die Große Mutter projiziert. Körperliche Beobachtungen zur Menstruation, der Fruchtbarkeit und dem Entstehen und Vergehen des Mondes führten zu blutigen Opferritualen. Statt die ursprüngliche seelisch-energetisch intuitive Wahrnehmung der weiblichen Gestaltungskompetenz auf das Irdische anzuwenden, wurden die Bewusstseinsebenen verdreht.

Eine symbolische Transformation kann in den damaligen Opferritualen nicht gesehen werden, weil für diese Abstraktion noch die Mentalkörperfähigkeiten fehlten. Ohne die Mentalkörperfähigkeiten gab es zudem kein Ego, das überhaupt hätte transformiert werden können. Das bodenständige Ich-Empfinden war mit irdisch stabilisierender Funktion der Gegenpol zum Seelenbewusstsein.

Durch die Opferrituale wurde die ursprüngliche seelisch-weibliche Spiritualität dem Irdischen untergeordnet. Es wurde nicht mehr Musubi aus dem Seelenbewusstsein heraus wahrgenommen, sondern das Irdische wurde zum Maßstab.

Ungefähr um 2.500 v.Chr. entstand die männliche Gestaltungskompetenz der Mentalkörperfähigkeit. Die männliche Gestaltungskompetenz ist als vertikale Kraft im Bewusstsein vom bisherigen bodenständigen Ich zu unterscheiden. Das bodenständige Ich gestaltete nicht, sondern stabilisierte im Bewusstsein. Es war auf die weibliche vertikale Gestaltungskompetenz bezogen.

Die Mentalkörperentwicklung führte durch Abgrenzung im Irdischen zur vollständigen Ich-Bewusstheit mit freiem Willen. Dieser freie Wille entschied sich für Ego-Allmacht und wendete sich von Musubi ab. Da das bodenständige Ich und der freie Wille des Mentalkörpers etwas völlig Verschiedenes sind, war ein Abwenden von Musubi in der menschlichen Bewusstseinsentwicklung weder notwendig noch vorgesehen. Ein Abwenden von Musubi war nicht die Voraussetzung für die Entstehung des Egos, sondern die Entscheidung des entstandenen Egos.

Darüber hinaus traf der freie Wille noch eine weitere Entscheidung, um seine Ego-Allmacht des karmischen Dominanzsystems zu vergrößern. Der freie Wille wendete sich nicht nur von Musubi ab, sondern nutzte auch noch den vorangegangenen Orientierungsfehler der weiblichen Gestaltungskompetenz für sich aus. Da die Menschen damals der Großen Göttin als höchster Macht einen göttlichen König opferten, konnte das karmische Dominanzsystem daran anknüpfen. Für den König wurde ein Ersatz geopfert und der Gottkönig zum mächtigen, irdischen Herrscher. Göttinnen wurden bekämpft, das Weibliche untergeordnet und schließlich Rationalität (als Mentalkörpereigenschaft) zum neuen Wertmaßstab.

Die aktuelle Zeitenwende ist ein weiterer evolutionärer Bewusstseinssprung. Bis zur Zeitenwende wurde das Menschheitsbewusstsein aus Musubi heraus geboren und von seelisch zu irdisch vollständig aufgebaut. Dabei kam es jedoch zu drei Fehlentwicklungen. Erstens gab es eine seelisch-irdische Orientierungsumkehr. Zweitens wurde die weibliche göttliche Macht vom karmischen Dominanzsystem vereinnahmt. Drittens entstand die alleinige Ego-Allmacht.

Die Zeitenwende bedeutet nun, das menschliche Bewusstsein kollektiv zu korrigieren. Das heißt, Musubi führt die Menschheit dahin, sich wieder für die universelle Liebe zu öffnen und von seelisch zu irdisch liebevoll zu gestalten.

Dadurch sind zugleich die Voraussetzungen dafür geschaffen, auch wieder mit den Lygyl in friedlicher Gemeinschaft zu leben. Einige Hieroglyphen, die in Ägypten gefunden wurden, weisen auf sogenannte „Aliens“ hin. Diese Lygyl (Lagyl = Frau / Frauen und Pagyl = Mann / Männer) haben damals zur Zeit der Hochkulturen die Erde verlassen, weil ihnen die Menschen zu feindselig wurden. Jetzt werden die Lygyl wieder gemeinsam mit den Menschen auf der Erde leben. Dazu werden die Lygyl als Kinder wieder auf die Erde kommen.

 

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Berlin, Februar 2020 (überarbeitet 8/2020) / Januar 2023

Ayleen Lyschamaya
Dr.rer.pol. Ayleen Scheffler-Hadenfeldt
Spirituelle Meisterin der Am-Ziel-Erleuchtung©
Heilpraktikerin für Psychotherapie

[1] Verbreitete Ansichten im Internet, beispielsweise Wikipedia.
[2] „Bewusstsein aus Sicht der Neurowissenschaft”, gedankenwelt.de, 13.8.2019, gedankenwelt.de/bewusstsein-aus-sicht-der-neurowissenschaft/, „Rätselhaftes Bewusstsein: Wie kommt der Geist in die Natur? Eine Lösung für das harte Problem des Bewusstseins“ von Hedda Hassel Mørch, in: FAZ 24.1.2018, www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/eine-loesung-fuer-das-harte-problem-des-bewusstseins-15397757.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
[3] Die Bausteine des transzendenten Bewusstseins, www.am-ziel-erleuchtung.de/gurus/

 

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